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Achten Sie beim Heizöl auf folgende Dinge

Günstig heizen mit Öl Achten Sie beim Heizöl auf folgende Dinge

Während in der Vergangenheit Gas meistens günstiger war als Öl, zeichnet sich inzwischen Heizöl durch niedrige Preise aus. Dennoch sollten Sie beim Heizen mit Öl auf einiges achten, um im Winter günstig zu heizen.

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Wer Heizkosten sparen möchte, muss im Winter nicht frieren: Mit ein paar Tipps lassen sich die Heizkosten erheblich reduzieren.

Quelle: fotolia.com © underdogstudios

Spätestens mit dem ersten Schneefall in Leipzig hat der Winter an die Tür geklopft und viele Bewohner drehen die Heizung wieder voll auf, um gegen die zunehmende Kälte gewappnet zu sein.

Entscheidend sind nicht nur die Brennstoffkosten: Verbraucher müssen auch andere Dinge berücksichtigen, darunter die Anschaffungs- bzw. Kapitalkosten sowie die Wartungskosten , die Lebensdauer und die laufenden Investitionen . Gerade aufgrund der hohen Lebensdauer der Ölheizung kann es zu schwankenden Ölpreisen kommen. Derzeit haben Verbraucher, die mit Öl heizen, aber klare Vorteile: Seit den Höchstständen von vor vier Jahren hat sich der Preis für Heizöl nahezu halbiert, allein im vergangenen Jahr verringerten sich die Heizkosten mit Öl um 29 Prozent. Auch in der Heizperiode 2016/2017 bleibt das Öl weiterhin günstig. Um das bestmöglich auszunutzen, können Verbraucher einige Tipps beachten.

Öl tanken: Der richtige Zeitpunk

Wie oben bereits deutlich wurde, gibt es sowohl teure als auch preiswerte Heizöljahre. Derzeit haben Leute, die mit Öl heizen Glück und profitieren von niedrigen Kosten. Doch gleichzeitig schwanken die Preise auch im Jahresverlauf stark. Gegenüber anderen Energieträgern haben Verbraucher hier allerdings die Möglichkeit, sehr viel Geld einzusparen. Während Erdgas beispielsweise immer dann bezahlt werden muss, wenn es verbraucht wurde, kann das Öl in Zeiten niedriger Preise bestellt werden. Wichtig ist es dabei, stets die Entwicklung der Heizölpreise im Blick zu behalten und geschickt vorzugehen.

Denn Trends und Prognosen bezüglich der Preisentwicklung wirken sich indirekt auf die Preisbildung aus, da Heizöl ein börsengehandeltes Produkt ist. Zwar lassen sich keine genauen Vorhersagen anhand der vorherigen Jahre treffen, aber zumindest saisonale Schwankungen sind zu erkennen. So ist es empfehlenswert, zweimal im Jahr Heizöl zu tanken: Im Frühjahr im März oder April – also unmittelbar nach der Heizperiode – sowie im Spätherbst im November oder Dezember. Denn dann sind die Heizölpreise besonders niedrig. Kein Wunder, denn wenn es im Frühling langsam wieder blüht und wärmer wird, denken die wenigsten bereits an die nächste Heizperiode und daran, dafür bereits für Nachschub zu sorgen.

Gleichzeitig bestellen viele unmittelbar nach dem Sommer, also bereits Ende August, im September oder spätestens im Oktober, Öl für die kommende Heizperiode, während die Nachfrage im November und Dezember bereits wieder geringer ist. Mit sinkender Nachfrage reduziert sich auch der Preis. Besonders deutlich wird diese Preissenkung im Frühjahr und Spätherbst auch anhand von Entwicklungskurven, die im Internet für verschiedene Städte – unter anderem auch Leipzig – zu finden sind und zum Teil stündlich aktualisiert werden.

Wärem im Winter

Wird es im Wohnzimmer mal kühl, muss nicht gleich die Heizung aufgedreht werden: Auch das Einkuscheln in eine Decke kann helfen.

Quelle: fotolia.com © contrastwerkstatt

Das A und O: Richtiges Heizen

Günstig und gesund zu heizen ist unabhängig vom Brennstoff wichtig, stellt aber immer wieder den einen oder anderen vor eine große Herausforderung. Denn hierbei muss auf diverse Punkte geachtet werden. Bei Abwesenheit oder auch nachts sollte die Heizung durchaus heruntergedreht werden, damit die Wohnung oder das Haus nicht unnötig beheizt werden. Doch hier begehen viele den Fehler, den Heizkörper ganz zuzudrehen.

Das Problem: Wenn der Heizkörper komplett auskühlt, muss im Nachhinein umso mehr Energie aufgebracht werden, um ihn wieder auf die ursprüngliche Temperatur zu bringen. Übrigens ist gar nicht so viel Wärme notwendig, wie viele Menschen meinen. Natürlich ist eine Temperatur von 24 Grad Celsius angenehm und gemütlich, doch eigentlich reichen je nach Raum mehrere Grad weniger aus. Folgende Temperaturen werden für die einzelnen Räume empfohlen:

  • Wohnzimmer: Grundsätzlich reichen 21 Grad Celsius im Wohnzimmer aus. Wird es abends doch einmal etwas zu kühl, tut es auch eine Weste oder eine Decke.
  • Küche: Noch kühler darf es in der Küche sein – 18 Grad sollten hier ausreichen. Der Herd oder der Backofen sorgen meist für genügend Wärme im Raum.
  • Schlafzimmer: Auch im Schlafzimmer reichen 18 Grad vollkommen aus, da dieses nur nachts benutzt wird. Zudem ist eine kühlere Temperatur beim Schlafen angenehmer.
  • Badezimmer: Wärmer, circa 23°C, sollte es allerdings im Bad sein. Denn es ist nicht gerade angenehm, nach dem Duschen in einem ausgekühlten Zimmer zu stehen.

Die Temperaturen entsprechend den Empfehlungen zu reduzieren und bei Bedarf auf eine Weste oder zusätzliche Decke auszuweichen, kann sich lohnen: Denn jedes Grad weniger spart bis zu sechs Prozent an Kosten.

Damit sich die Wärme optimal im Raum verbreitet, sollten die Heizkörper wenn möglich nicht zugestellt werden. Darüber hinaus ist es ratsam die Türen zu schließen, damit die Wärme im Raum bleibt. Übrigens: Eine große Hilfe beim richtigen Heizen ist der Trend des intelligenten Wohnens: Denn mit dem Smart Home wird die Heizung automatisch in Abhängigkeit der Temperaturen herauf- oder hinuntergeregelt. Auch beim Verlassen des Hauses wird der Heizkörper heruntergedreht.

Empfohlene Raumtemperatur

In vielen Räumen reicht schon eine Temperatur von 18 Grad Celsius aus. Jedes Grad weniger spart sechs Prozent an Kosten.

Quelle: Redaktion

Wartung, Modernisierung und Erneuerung der Heizungsanlage

Um langfristig Heizkosten zu sparen, reicht es jedoch nicht aus, möglichst kosteneffizient zu heizen. Auch eine Heizungsanlage, die immer auf dem neuesten Stand ist, trägt erheblich zur Reduzierung der Heizkosten bei. Zwar muss hier zunächst tief in die Tasche gegriffen werden – je nachdem, ob nur eine Wartung, eine Modernisierung oder gar eine Erneuerung fällig wird – doch auf lange Sicht gesehen profitiere,n die Verbraucher davon.

Heizung warten lassen

Die regelmäßige Wartung der Heizungsanlage ist ein erster wichtiger Schritt, um Kosten zu sparen.

Quelle: fotolia.com © Kzenon

In einem ersten Schritt sollten sie darauf achten, dass ihre Öl-Kesselanlage regelmäßig gewartet und gereinigt wird . Unter Umständen kann sich außerdem eine Erneuerung der Heizkreispumpen lohnen. Das kostet zwar bis zu 350 Euro, allerdings sind auf diese Weise auch jährlich 100 Euro Ersparnis möglich, sodass die Investition sich spätestens nach drei bis vier Jahren rentiert.

Eine modernere Öl-Kesselanlage kann im Vergleich zu einem älteren Modell bis zu 25 Prozent Heizöl sparen. Denn ältere Modelle verbrauchen oft mehr Öl als notwendig. Noch mehr Heizkosten lassen sich mit einer neuen Ölbrennwertanlage einsparen, denn diese verbrauchten bis zu 30 Prozent weniger Heizöl als ältere Heizkessel. Hier muss allerdings mit Initial-Kosten bis zu 10.000 Euro gerechnet werden.

Ein kleiner Lichtblick: Unter Umständen können sich Verbraucher bei der Modernisierung oder Erneuerung ihrer Heizungsanlage finanziell unterstützen lassen. So stellen beispielsweise die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) oder das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) Kredite für Modernisierungen zur Steigerung der Energieeffizienz bei.

Fazit für Haushalte die mit Öl heizen

Aktuell liegen die Preise für Heizöl deutlich unter dem für Gas oder andere Brennstoffe. Doch wer auch in der kalten Jahreszeit mit Öl günstig heizen möchte, muss einige Dinge berücksichtigen. Wichtig ist es beispielsweise, das Heizöl dann zu bestellen, wenn es am günstigsten ist – und das ist nachweislich im Frühjahr sowie im Spätherbst. Darüber hinaus sollten Verbraucher darauf achten, richtig zu heizen – das intelligente Zuhause bietet dabei eine große Hilfestellung. Nicht zuletzt kann sich auf lange Sicht die Investition in eine modernere Heizungsanlage – beispielsweise eine neue Ölbrennwertanlage – rechnen.

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