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Auf den zweiten Blick: Unscheinbare Möbelinnovationen

Immobilien Auf den zweiten Blick: Unscheinbare Möbelinnovationen

Die Wohnbranche arbeitet daran, Möbel immer noch besser zu machen - und damit das Wohnen angenehmer und schöner. Einige solcher Innovationen entdeckt man erst auf den zweiten Blick. Eine kleine Auswahl von der Möbelmesse IMM Cologne.

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Die Seiten des Rückenteils des Boxspringbetts Purebeds Calm von Schramm Werkstätten sind leicht nach vorne gebogen und schotten den Kopf des Schlafenden ab.

Quelle: Koelnmesse

Köln (dpa/tmn) - Viele Innovationen der Möbelbranche sind unauffällige Details. Manchmal fällt erst bei genauerem Betrachten auf, wie hübsch eine Kommode oder wie viel praktischer als gewohnt, ein Tischchen heute sein kann. Vier unscheinbare Neuerungen von der Internationalen Möbelmesse IMM Cologne in Köln (noch bis 24. Januar) im Überblick:

Smarte Möbel: Die Akkus von Handys, Tablets und Notebooks müssen oft aufgeladen werden. Die Folge ist dauerhafter Kabelsalat. Dagegen gehen einige Möbeldesigner vor, sie schaffen Möbel mit integrierten Ladestationen. So muss zum Beispiel das Handy beim Beistelltisch Next von Spell nur noch in die Mitte der Platte gelegt werden, und schon lädt es sich selbstständig auf.

Betten mit Flügeln:  Cocooning bezeichnet die Branche seit Jahren als einen großen Einrichtungstrend. Es geht darum, dass die Menschen sich gerne in ihr Zuhause zurückziehen und sich dort vor allem einmummeln wollen. Die neueste Entwicklung in diesem Zusammenhang, die gleich bei einigen Herstellern zu sehen ist: Rückenteile von Betten haben eine leichte U-Form, etwa bei den Purebeds Calm von Schramm Werkstätten. So ragen die Seitenenden etwas in Richtung Kissen nach vorne und schotten den Kopf des Schlafenden ab.

Textilien schlucken Schall: Es sind Kleinigkeiten, die das Wohnen angenehmer machen. Etwa natürliche Textilien, die helfen, Schall und unangenehme Gerüchte wie Zigarettenrauch zu schlucken. Dazu gehört Filz. Hersteller wie Hey-Sign bauen daraus zum Beispiel Paravents, die Akustikmessungen des Unternehmens zufolge Geräusche merklich reduzieren. Ähnlich geht das Unternehmen Pongs gegen Schall im Wohnraum vor: Seine Akustik-Gewebe mit einer dreidimensionalen Optik absorbieren und brechen Schallwellen. Letzteres beeinflusse auch die Klangwahrnehmung, erklärt das Unternehmen. Mit dem Material werden etwa Sitzmöbel bezogen.

Bunte Kabel: Gläserne Lampen sind derzeit überall zu entdecken. Oft werden mehrere wie Seifenblasen erscheinende Kugeln über den Esstisch gehängt. Das Licht allein hat in den Kugeln tolle Wirkung. Aber wenn der Schalter umgelegt wird, bleibt auch etwas Hübsches zurück: Dann erst sieht man die oftmals verwendeten bunten Kabel und Fassungen, Muuto zum Beispiel zeigt sie auf der IMM. Puristisch wirken solche Lampen, aber mit einem kleinen farbigen Hingucker für den zweiten Blick.

dpa

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