Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 10 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Induktion, Gas oder Elektro? - Das richtige Kochfeld

Immobilien Induktion, Gas oder Elektro? - Das richtige Kochfeld

Gusseiserne Herdplatten sind fast schon Vergangenheit. Heute wird vornehmlich mit Induktion, Strahlungswärme oder Gas gekocht. Ein Überblick mit Vor- und Nachteilen der jeweiligen Kocharten.

Voriger Artikel
Effizienzklasse und mehr: Worauf es bei Staubsaugern ankommt
Nächster Artikel
Saft satt: Beim Hausbau genug Steckdosen einplanen

Heute werden Gas- und Induktionsfelder zum Kochen gerne kombiniert - und somit die Vorteile beider Varianten genutzt.

Quelle: AMK

Mannheim. Gas oder Elektro? Die einen Hobbyköche schwören auf das Brutzeln mit Gas, die anderen halten aus Sicherheitsgründen gar nichts davon. Doch auf dem Markt ist Bewegung: Induktion bringt den Glaubenskampf durcheinander. Aber was ist das Richtige für wen? Ein Überblick:

Gasherd:  "Bei Gaskochstellen ist der Marktanteil gering, aber konstant", sagt Kirk Mangels von der Arbeitsgemeinschaft Die moderne Küche. Meistens seien es Fans, die mit Gas kochen. Dabei hat diese Variante einige Vorteile: Gas ist günstiger als Strom. Und bei Gas entsteht die Hitze direkt am Topf, lässt sich stufenlos und schnell regulieren.

"Die Temperatur der Gasflamme ist immer die gleiche", erklärt Hauswirtschaftsmeisterin Astrid Niessen vom DHB - Netzwerk Haushalt in Erlangen. "Je höher man stellt, desto mehr Fläche wird von der Flamme erfasst." Ist die Flamme aus, ist die Hitze auch direkt weg - was beim Kochen Vorteile hat. Allerdings erfordert das Kochen mit Gas Erfahrung. "Niedrige Temperaturen sind kaum zu erreichen. Butter oder Schokolade schmelzen, klappt kaum", bemängelt Claudia Oberascher von der

Initiative Hausgeräte+.

Entscheidender Nachteil ist für viele aber, dass man eben mit einem entzündlichen Stoff Wärme erzeugt. Auch das Reinigen eines Gasherdes ist aufwendiger als eines mit Glaskeramik. Allerdings gibt es mittlerweile auch Gasherde kombiniert mit Glaskeramik. Preislich rangieren Gasherde zwischen 100 und 4000 Euro.

Glaskeramik mit Strahlungswärme: Herde sind heute meist mit Glaskeramik ausgestattet, auch unter dem Markennamen Ceran bekannt. Diese Kochfelder sind robust und belastbar. Wird nicht gekocht, kann ihre glatte Oberfläche eine Arbeitsfläche sein. Bei der Zubereitung erhitzen ringförmige Strahlungsheizkörper die Glaskeramik und damit den Topf. Ein großer Vorteil der Herde mit Glaskeramik ist die leichte Reinigung. "Wichtig ist, die Kochstelle zeitig zu reinigen und nicht zu warten, bis etwas eingetrocknet ist", empfiehlt Mangels.

Ein Nachteil: Schaltet man ab, kühlen die Felder nicht sofort ab. Das heißt, man kann umweltbewusst die Nachwärme noch zum Weiterkochen nutzen, oder es geht eben Energie und damit Geld verloren. Wie viel Energie diese Kochstelle verbraucht, kann man daher auch nicht pauschal sagen. "Für Kochstellen gibt es allgemein keine Energielabels, denn das Nutzerverhalten spielt hier eine große Rolle", erklärt Geräteexpertin Oberascher. Sie rät, immer die Gebrauchsanweisung des Herstellers zu lesen. Herde, die Glaskeramik mit Strahlungswärme erhitzen, sind günstiger als Modelle mit Induktion. Sie kosten zwischen 200 Euro und 1500 Euro.

Induktionsherd: Auch diese Modelle haben eine Schicht Glaskeramik, die allerdings mittels Induktion erhitzt wird. "Sie kombiniert die Vorteile der anderen beiden Kochstellen: Sie ist schnell und leicht zu reinigen", sagt Mangels. Die Gefahr von Einbrennen und Verbrennen ist etwas geringer, da die Hitze sehr schneller wieder weg ist, wenn man abschaltet.

Bei Induktion erzeugen Kupferspulen unter der Glaskeramik ein elektromagnetisches Wechselfeld, das ein speziell dafür geeigneter Topf in Wärme verwandelt. Dadurch braucht Induktion weniger Energie als eine strahlungsbeheizte Kochstelle. Was man bei der Küchenplanung beachten sollte: Induktion benötigt meistens eine größere Einbautiefe, so dass darunter eine Schublade nur mit Einschränkungen möglich ist. Einfache Induktionsherde gibt es ab 300 Euro. High-End-Geräte, zum Beispiel mit Teppanyaki-Kochfelder oder Wok-Kochzonen, können bis zu 5000 Euro kosten.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Finden Sie auf lvz-immo.de - dem Immobilienportal der LVZ - Ihre neue Wohnung in Leipzig! mehr

Wimmelbild: Knacken Sie das spannende Mystery-Rätsel um tückische Feen und schusselige Hexen im Spieleportal von LVZ.de ! mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Beim Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig kann nun über die zwölf Kalendermotive abgestimmt werden. Das Voting endet am 31. August 2017. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr