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Schon beim Hausbau mitdenken - Vier Tipps für Allergiker

Bau Schon beim Hausbau mitdenken - Vier Tipps für Allergiker

Berlin (dpa/tmn) - Egal ob bei einer Allergie gegen Pollen oder gegen den Kot von Hausstaubmilben, beim Hausbau ist das beim Planen mitzubedenken. Allergiker können sich das Leben erleichtern, wenn sie sich die Allergene vom Hals halten.

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Schon bei der Auswahl des Baugrundstücks sollten Allergiker darauf achten, dass keine Pflanzen in der Nachbarschaft sind, deren Pollen sie nicht vertragen.

Quelle: Armin Weigel

Volker Neuert vom Bauherren-Schutzbundes (BSB) gibt dazu Tipps:

 

Schleuse: Vor dem Kauf des Grundstücks sollten künftige Bauherren einen Spaziergang durch die Wohngegend machen und gezielt nach Pflanzen in unmittelbarer Nähe suchen, deren Pollen sie plagen könnten. Aber verzichten müssen sie deswegen nicht unbedingt auf das Grundstück. Erleichtern können sich Allergiker ihr Leben immerhin, wenn sie im Grundriss einen extra Vorraum am Eingang als eine Art Schleuse einzuplanen. Hier können sie etwa die Kleidung wechseln - und in die Wohnräume gelangen weniger Pollen.

 

 

Staubsaugeranlage: Damit die Belastung mit Hausstaub beim Staubsaugen möglichst gering bleibt, eignet sich eine zentrale Sauganlage. Laut Neuert entfernt diese Staub gründlicher als die herkömmlichen Hausgeräte, und der Schmutz wird nicht durch Abluft aufgewirbelt. Die Partikel landen über ein Rohrsystem in einem Sammelbehälter, der sich meist im Keller befindet. Jeder Raum hat eine extra Anschlussdose.

 

 

Dämmstoffe: Schimmelpilze sind ebenfalls an Allergien schuld. Um deren Wachstum zu vermeiden, müssen Wärmebrücken verhindert werden. An diesen kalten Stellen an den Innenwänden kondensiert Luftfeuchtigkeit, ein idealer Nährboden für die Schimmelpilzsporen entsteht. Aus manchen Dämmstoffen können aber Allergene ausgasen und als Staub in die Luft gelangen. Daher muss das Material luftdicht verbaut sein.

 

 

Natürliche Baustoffe: Allergiker sollten beim Hausbau möglichst schadstoffarme Materialien verwenden. Gut sind natürliche, chemisch unbehandelte Baustoffe. Für den Innenbereich empfiehlt der BSB allergikergeeignete Putze sowie Lehm- und Kalkputze, allergiegetestete sowie lösemittelfreie Farben und Lacke. Doch ganz auf der sicheren Seite ist der Bauherr damit nicht: Auch Naturstoffe können Allergien auslösen, etwa Terpene in unbehandeltem Kiefernholz oder Caseine in Naturfarben. Prüfzeichen wie Natureplus oder der Blaue Engel bieten eine erste Orientierung.

 

 

Service:

 

Unter bietet Der Bauherren-Schutzbund bietet auf seiner

Webseite u.a. den "Schadstoffratgeber: Gesund Wohnen - Schadstoffe erkennen und vermeiden" gegen eine Schutzgebühr von 3 Euro zuzüglich 1,70 Euro Versandkosten an.

dpa

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