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Die besten Tipps zum Geldsparen im Eigenheim

Strom, Heizen und Wasser Die besten Tipps zum Geldsparen im Eigenheim

Strom, Heizen und Wasser: Die Energiekosten steigen immer weiter, gerade im Eigenheim ist der finanzielle Posten für die Energieaufwendung teuer. Meistens lassen sich jedoch bereits mit wenigen Veränderungen bedeutende Kosten einsparen. Wir haben einen Überblick über die wichtigsten Einsparpotenziale in den Bereichen Heizen, Strom und Wasser zusammengefasst.

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Nebenkosten in Zeiten von steigenden Energiepreisen sind wahre Geldverschlinger. Dabei ist es eigentlich ganz einfach den Verbrauch zu senken und so zu sparen.

Quelle: fotolia.de | Urheber: magdal3na

Die Energiepreise steigen und bei vielen Haushalten flattern derzeit die Jahresabrechnungen der Anbieter ins Haus. Wer Grund zum Schaudern hat, sollte sich Gedanken machen und seinen Haushalt optimieren: Bereits mit kleinen Kniffen lassen sich die Kosten nämlich senken. So kann die nächste Abrechnung schon deutlich schmaler ausfallen und am Ende mehr Geld zum Leben lassen. So geht’s:

Strom - oder in der korrekten Bezeichnung die elektrische Energie - ist heutzutage kaum im Haushalt wegzudenken. Ob zum Kochen, zur Warmwasserbereitung oder bei der Beleuchtung – überall wird Strom benötigt, der durch die Steckdose direkt ins Haus gelangt. Die einfachste Lösung, um hier zu sparen, ist zunächst die Wahl eines günstigen Stromanbieters sowie die Reduzierung des Verbrauchs. Bei der Wahl des Stromanbieters lohnen sich jährliche Vergleiche, um den Tarif gegebenenfalls an veränderte Verhältnisse anzupassen.

Jährlicher Stromverbrauch dt. Haushalte

Werte zu einem 2-Personen-Haushalt.

Quelle: Daten: Die Stromsparinitiative

Licht und Leuchtmittel clever einsetzen

Sind Leuchten täglich mehr als eine Stunde im Betrieb, empfehlen sich moderne Leuchtmittel. LED- und Energiesparlampen, die klassische Glühlampen und Halogenleuchten ersetzen, senken den Stromverbrauch bereits bedeutend.

In einem Zwei-Personen-Haushalt lassen sich durch das konsequente Ausschalten des Lichts beim Verlassen eines Raumes ca. 270 kWh jährlich Strom sparen. Und schon beim Streichen der Wände ist Energie sparen möglich: Eine weiße Wand reflektiert rund 80% des Lichtes , ein dunkel angestrichenes Zimmer maximal 15%, wodurch eine höhere Lampenleistung nötig ist.

Kühl- und Gefrierschrank: Tauschen lohnt sich

Es sind noch etliche alte Geräte mit schlechten Energieeffizienzklassen in Gebrauch, doch selbst Geräte der ehemals besten Energieeffizienzklasse A stehen inzwischen gegenüber modernen Geräten der Klasse A+++ beim Stromverbrauch ziemlich schlecht da. Möglicherweise entspricht der derzeit genutzte Kühlschrank nicht den Erfordernissen der aktuellen Lebenssituation? Ein kleineres Gerät benötigt weniger Strom. Für Ein- und Zwei-Personen-Haushalte reichen meist 100 bis 160 Liter, jede weitere Person schlägt mit etwa 50 Litern zu Buche. Bei einem Gefrierschrank reichen ca. 20-30 Liter je Person vollkommen aus, wenn man nur wenig auf Vorrat einfriert.

Einsparung

Durch einen Austausch des Kühl- und Gefrierschranks lassen sich in einem Zwei-Personen-Haushalt bis zu 170 kWh jährlich einsparen.

Beim Aufstellen des Gerätes ist auch die Position im Raum entscheidend: Es sollte möglichst nicht neben Wärme spendenden Geräten stehen wie z.B. dem Herd, dem Geschirrspüler, der Heizung oder der Waschmaschine. Auch empfiehlt es sich, den Kühlschrank ca. zehn Zentimeter von der Wand entfernt aufzustellen. Das erleichtert die Wärmeabfuhr und steigert den Kühleffekt.

Weniger ist mehr: Der Fernseher

Auch bei Fernsehern lässt sich durch die Wahl eines energieeffizienten Gerätes Strom sparen. Dabei gilt: Je größer der Bildschirm und je umfangreicher die Ausstattung, desto höher ist der Stromverbrauch. Außerdem ist der Verbrauch bei Plasma-Bildschirmen höher als bei LEDs. Beispielsweise verbrauchen ineffiziente Großbild-Fernseher der Effizienzklassen B und C mit Bildschirmdiagonalen von mehr als einem Meter in einem Jahr meist mehr Strom als ein Kühlschrank. Je größer die Diagonale, desto wichtiger ist also die Energieeffizienzklasse.

Versteckte Kosten bei der Warmwasser-Zirkulation

Bei der Warmwasseraufbereitung kommt eine Zirkulationspumpe zum Einsatz, welche nicht nur dauerhaft Strom verbraucht, sondern auch für erhebliche Wärmeverluste im Leitungsnetz sorgt. Ein Fachmann kann diese Pumpe stilllegen und das Netz umrüsten. Danach geht zwar jedes Mal Wasser verloren, weil das kalte Wasser erst abfließen muss, doch die dadurch nicht vorhandenen Zirkulationsverluste machen dies mehr als wett: In einem Vier-Personen-Haushalt sind so Einsparungen von 160 Euro jährlich möglich. Ein Teil des kalten Wassers kann z.B. aufgefangen und für die Blumen oder die Waschmaschine genutzt werden.  Eine Alternative: Mit einer Zeitschaltuhr lässt sich die Zirkulationspumpe an den persönlichen Tagesablauf anpassen.

Austausch der Heizungspumpe

In jeder Heizungsanlage transportiert die Umwälzpumpe das heiße Wasser vom Heizkessel zu den Heizkörpern. Mehr als 80% der Anlagen sind veraltet oder überdimensioniert – wahre Stromfresser also. Ist die Pumpe ungeregelt, arbeitet sie unabhängig vom Bedarf weiter, auch bei geschlossenen Ventilen oder außerhalb der Heizperiode. Doch auch geregelte Anlagen sind häufig zu hoch eingestellt und verbrauchen mehr Strom als nötig. Es empfiehlt sich, dass Hauseigentümer nicht mit dem Austausch warten, bis die alte Anlage defekt ist, sondern möglichst bald ein Austausch gegen eine Hocheffizienzpumpe folgt. So lassen sich in einem Zwei-Personen-Haushalte jährlich ca. 460 kWh sparen.

Absenken des Durchlauferhitzers

Alte Durchlauferhitzer sind Stromfresser. Eine Umrüstung eines hydraulisch geregelten durch einen vollelektronischen Durchlauferhitzer kann zu jährlichen Einsparungen von 120 Euro in einem Vier-Personen-Haushalt führen. Damit macht sich eine Installation nach etwa 5 ½ Jahren bezahlt. Vor dem Kauf lohnt sich die Überlegung, wofür dieser konkret notwendig ist. Der Vorteil moderner Durchlauferhitzer: Die Temperatur lässt sich auf das Grad genau regeln und Warmwasser steht sofort ohne Wasserverschwendung zur Verfügung. In der Küche reichen in der Regel 45 Grad, zum Duschen ca. 38-40 Grad. Im Vergleich zu einer dezentralen Lösung fließen bei Durchlauferhitzern auch weniger Liter Wasser ungenutzt in den Abfluss (1,5 l im Vergleich zu 5 l).

Bei der Montage von Durchlauferhitzern spielt für die Energieeffizienz auch der Abstand der Wärmequelle zur Zapfstelle des Wassers eine Rolle: Je kürzer der Weg des Wassers, desto weniger Energie geht verloren. Bei größeren Häusern empfiehlt es sich unter Umständen sogar, anstelle eines einzigen mehrere kleinere Durchlauferhitzer zu montieren. Das hat auch den Vorteil, dass die einzelnen Durchlauferhitzer an ihre jeweilige Aufgabe angepasst werden können.

Beim Erhitzen des Wassers über Kleinspeicher lässt sich Energie sparen, indem diese zwischendurch ausgeschaltet werden, da das Wasser sonst permanent auf die entsprechende Temperatur erhitzt, durch die zwangsläufig nicht ausreichende Dämmung entstehen hohe Energieverluste. Mindestens im Urlaub, aber auch nachts oder zu ungenutzten Zeiten kann der Speicher ausgeschaltet bleiben. Wird Energie benötigt, entsteht zwar eine kurze Wartezeit von einigen Minuten, doch sparen Sie dafür sehr viel Energie.

Stand-by abschalten

In den meisten Haushalten hängen mehrere Geräte an einer gemeinsamen Steckdose. Hier kann der Einsatz von sogenannten Master-Slave-Steckdosen sinnvoll sein: Schaltet man das Hauptgerät aus (Master), trennt die Steckdose automatisch alle angehängten Geräte vollständig vom Stromnetz (Slaves). Auch bei anderen Geräten ist die vollständige Trennung vom Stromnetz dem Stand-by vorzuziehen, da diese dann meist immer noch Strom verbrauchen.

Einsparung

Drei Master-Slave-Leisten sind bereits für 45 Euro zu haben, ein Zwei-Personen-Haushalt kann so jährlich bis zu  450 kWh Stand-by-Verluste einsparen.

Mehrfachsteckdose mit Schalter

Stand-by abschalten lohnt sich – Mehrfachsteckdosen mit Schalter machen das besonders leicht.

Quelle: fotolia.de | Urheber: akf

Klimaanlagen: Wirklich nötig?

An heißen Tagen sind Klimaanlagen eine Freude. Doch schaden sie dem Klima ebenso wie dem Geldbeutel: Mit Alternativen zu Klimaanlagen lassen sich jährlich ca. 75 Euro sparen. Ventilatoren, tagsüber geschlossene Jalousien und das nächtliche Lüften sind die besseren Alternativen zur Klimaanlage.

Weitere Stromsparmöglichkeiten in der Küche

  • Mit Deckel kochen
  • Kühlschrank nur kurz öffnen
  • Wasser mit dem Wasserkocher vorkochen
  • Schnellkochtopf verwenden
  • Restwärme nutzen – Herd kurz vor dem Kochende abschalten

Wohlig warm: Heizen

Ein Viertel der jährlichen Energiekosten entfällt auf die Heizung. Wer mit Nachtspeicheröfen heizt, investiert sogar 80% des gesamten Stromverbrauchs in die Heizung – in einem Zwei-Personen-Haushalt durchschnittlich zwischen 5.800 und 10.000 kWh (ohne Nachtstrom ca. 3.000 kWh).

Besser isolieren

Sie sitzen in einem Raum und die Kerzen flackern permanent? Das kann ein Anzeichen für undichte Fenster sein. Zugluft verringert die Effizienz der Heizleistung, sodass es sich empfiehlt, Fenster nachträglich abzudichten.

In einem Einfamilienhaus mit 150 m² können Sie pro Jahr 1.250 kWh und 105 Euro einsparen, das Dichtungsband kostet nur wenige Euro. Vorsicht:  Bei Doppelkastenfenstern nur den inneren Flügel abdichten, um Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden.

Stehen die Heizkörper in Nischen, deutet dies darauf hin, dass die Wände dahinter recht dünn sind. Eine entsprechende Dämmung hinter der Heizung kann den Wärmeverlust um bis zu 90% verringern. Dafür gibt es spezielles Dämmmaterial für Wände, das aus Styropor besteht und als Tapete oder Platte erhältlich ist. Alternativ ist auch eine Folie mit Aluminiumkaschierung geeignet, die die Heizungswärme reflektiert. In Altbauten empfiehlt sich zudem eine zusätzliche Isolierung der Rollladenkästen, da diese eine weitere Schwachstelle darstellen.

Die richtige Heiztemperatur

Für unterschiedliche Räume im Haus gibt es verschiedene Idealtemperaturen: In den Wohnräumen liegt diese bei ca. 20 Grad, im Bad bei 23 Grad und im Kinderzimmer bei 22 Grad. Im Schlafzimmer und in der Küche sind 15-16 Grad ausreichend.

In ungenutzten Räumen reicht es aus, wenn der Thermostat der Heizung auf 1 steht. Bereits bei einer geringfügigen Absenkung lässt sich Energie sparen: Jedes Grad weniger spart etwa 6% der Heizkosten.

Elektrische Thermostate an den Heizkörpern helfen dabei, die Raumtemperatur konstant auf dem gewünschten Niveau zu halten. Die Betriebszeiten der Heizung lassen sich durch das Thermostat auf Arbeitszeit und Nachtabsenkung dem persönlichen Bedarf anpassen.

Einsparung

In einem Einfamilienhaus mit 150 m² und acht Heizkörpern spart der Austausch von über 15 Jahre alten Thermostatventilen gegen programmierbare Thermostatventile pro Jahr etwa 190 Euro.

automatisches Heizungsventil

Neue Thermostatventile zahlen sich schnell aus.

Quelle: fotolia.de | Urheber: Daniel Jędzura

Richtig Lüften

Beim Lüften im Winter gilt: Wenn lüften, dann richtig. Fenster nicht kippen, sondern für einen kurzen Moment komplett öffnen. So entsteht ein großer Luftaustausch, die Wände kühlen weniger aus, Schimmelpilze haben keine Chance. Im Optimalfall sollte man drei bis vier Mal täglich für jeweils vier bis sechs Minuten stoßlüften, bei milderen Temperaturen jeweils acht bis zehn Minuten. Auch nach dem Duschen sollte das Fenster kurz geöffnet werden, damit die Feuchtigkeit entweichen kann. Während die Fenster geöffnet sind, sollten die Thermostate an den Heizungen heruntergedreht werden. Um die Wärme in der Nacht im Haus zu halten, empfiehlt es sich, alle Fenster geschlossen zu halten.

Rollläden und Jalousien bewusst nutzen

Wer ein neues Eigenheim baut, tut gut daran, Rollläden einzuplanen. Doch auch von innen angebrachte Jalousien tragen dazu bei, Kälte draußen zu halten. Vor allem im Winter empfiehlt es sich, Rollläden und Jalousien über Nacht geschlossen zu halten. Heizungswärme entweicht so nicht durch die Fenster, sondern bleibt im Haus.

Wasserverbrauch eindämmen

Wasser ist der zweitgrößte Energiefresser im Haushalt, trotzdem wird dem Wasserverbrauch kaum Beachtung geschenkt. Rund 120 Liter verbraucht jeder Bürger durchschnittlich pro Tag. Die tägliche Körperpflege (36%) und die WC-Spülung (27%) sind vor der Waschmaschine (12%) die größten Energiefresser.

Dabei ist das Wassersparen leicht – bereits mit einfachen Verhaltensänderungen und technischen Lösungen lässt sich der Verbrauch problemlos auf 80 Liter senken, gleichzeitig sinken Energieverbrauch und CO2-Emissionen. Wie hoch die Einsparungen im Einzelfall sind, hängt stark vom örtlichen Wasser- und Abwasserpreis ab, Gebühren und Verbrauchsentgelte sind regional sehr unterschiedlich.

Warmwasserbereitung als großer Kostenfaktor

Warmwasser – immerhin jeder vierte Liter in deutschen Haushalten – benötigt durchschnittlich 12 Mal mehr Energie als Beleuchtung, insgesamt 12% des Energiebedarfs eines Haushalts gehen für die Warmwasserbereitung drauf.

Während die Kosten für Heizung aufgrund immer besserer Dämmsysteme und Heizkessel immer weiter sinken, nehmen die Kosten für die Warmwasserbereitung einen immer größeren Posten ein: Nicht nur die Energiepreise steigen, auch kann die Erwärmung nur bedingt effizienter werden. Gleichzeitig steigt der Bedarf, z.B. durch tägliches Duschen weiter an.

Eine Solaranlage kann bei der Warmwasserbereitung unterstützen. Die Sonnenenergie vom Dach kann nicht nur für Strom, sondern auch zum Heizen genutzt werden und spart bares Geld. Ein durchschnittlicher Vier-Personen-Haushalt in einem Einfamilienhaus mit Heizöl-Zentralheizung kann mit einer Solaranlage 60% des Warmwassers über regenerative Energien erzeugen.

Solaranlage auf Hausdach

Warmwasser dank Solaranlage: Das reduziert die Kosten der Warmwasserbereitung erheblich, besonders wenn die Anlage sich amortisiert hat.

Quelle: fotolia.de | Urheber: Alessandro2802

Duschen & Körperpflege: Hilfreiche Gadgets

Mit rund einem Drittel wird der größte Teil des Warmwasserverbrauchs für die Körperpflege aufgewendet. Entsprechend groß ist hier das Einsparpotenzial, Investitionen von zwei Euro für Perlatoren und Sparduschköpfe ab ca. 20 Euro rechnen sich bereits nach kurzer Zeit. Einsparungen von bis zu 25% der Energiekosten für die Warmwassergewinnung sind möglich.

  • Perlstrahler und Durchlaufbegrenzer teilen am Hahn den Wasserstrahl oder mischen dem Wasser Luft bei. Das erhöht den Wasserdruck und die Wasseroberfläche – der Komfort bleibt bei geringerem Wasserverbrauch der gleiche. Manko: Die Systeme sind für Durchlauferhitzer und drucklose Speicher nicht geeignet.
  • Sparduschköpfe funktionieren ähnlich wie Perlatoren oder Durchlaufbegrenzer, sind einfach zu installieren und es gibt auch Ausführungen, die für die Verwendung mit Durchlauferhitzern und drucklosen Speichern geeignet sind.
  • Austausch der Strahlregler (Luftsprudler) an den Armaturen: Durch eine größere Luftmenge wird die Durchflussmenge verringert und der Verbrauch reduziert. Achtung: Strahlregler sind ungeeignet für Niederdruckarmaturen.

Doch auch die Verkürzung der Duschzeit und niedrigere Temperaturen helfen beim Sparen: Ein durchschnittlicher Zwei-Personen-Haushalt mit Durchlauferhitzer spart bei einer verkürzten Duschdauer um eine Minute und der Senkung der Temperatur um ein Grad pro Jahr rund 100 Euro.

Weitere Tipps:

  • häufiger duschen statt baden: Ein Vollbad in der Wanne (200 Liter) kostet durchschnittlich zwischen 3 Euro und 3,70 Euro, eine 10-minütige Dusche ca. die Hälfte, ein wassersparender Duschkopf spart weitere 50 Cent.
  • beim Händewaschen, Zähneputzen und Einseifen zwischendurch den Wasserhahn schließen
  • einen Zahnputzbecher nutzen
  • Spartaste bei der Toilettenspülung nutzen und Wasserverbrauch an Bedarf anpassen; bei Toiletten mit großem Spülkasten das Tankvolumen durch einen Backstein oder beschwerten Plastikbehälter reduzieren.
Belüfteter Wasserstrahl

Ein belüfteter Wasserstrahl lässt die Wassermenge größer erscheinen als sie ist. So wird der Hahn nicht zu weit aufgedreht und der Wasserverbrauch gesenkt.

Quelle: fotolia.de | Urheber: BRIAN_KINNEY

Ein belüfteter Wasserstrahl lässt die Wassermenge größer erscheinen als sie ist. So wird der Hahn nicht zu weit aufgedreht und der Wasserverbrauch gesenkt.

Geschirrspülmaschine statt Handwäsche

Geschirrspülmaschinen sind definitiv die bessere Variante gegenüber der Handwäsche. Sie sparen nicht nur Zeit, sondern durch ihr Fassungsvermögen auch Wasser: Energieeffiziente Maschinen benötigen im Energiesparmodus weit unter 10 Liter für einen kompletten Waschgang. Der Energiewaschgang dauert meist etwas länger als die Standard-Programme, spart dafür jedoch bares Geld. Wie auch bei der Waschmaschine gilt: Die Maschine sollte zur Inbetriebnahme stets vollständig gefüllt sein. Bei leicht verschmutztem Geschirr reicht unter Umständen auch das Kurzprogramm. Zusätzliches Energiesparen ist möglich, wenn der Zulauf der Spülmaschine an der Warmwasserleitung der Heizungsanlage (idealerweise mit einer Solaranlage) angeschlossen wird.

Vor dem Kauf lohnt sich ein Vergleich unbedingt, wobei zu beachten ist: Geräte der Energieeffizienzklasse A+ sind bei Geschirrspülern für mehr als zehn Maßgedecke schon die Schlechtesten, die noch in den Handel gelangen dürfen (bis zu zehn Maßgedecke: A), aktuell sind A+++ die besten Geräte. Bei einer Neuanschaffung ist es sinnvoll, ein Gerät A+++ zu erwerben – gegenüber A+ sparen Sie damit mindestens 15 Euro jährlich.

Waschmaschine nur voll in Betrieb nehmen

Eine Waschmaschine benötigt immer die gleiche Menge Wasser – egal, wie gut sie gefüllt ist. Deshalb empfiehlt es sich, die Maschine immer gut zu befüllen. Auch sollten alte Geräte gegebenenfalls ersetzt werden: Rund 20% des Energiebedarfs geht für Wäschewaschen und Geschirrspülen drauf. Da das Wasser in den Geräten erwärmt werden muss, spielt neben dem Wasserverbrauch auch der Stromverbrauch eine Rolle. Steht eine Neuanschaffung nicht an, helfen Programme mit kürzeren Waschzeiten und weniger Wasserverbrauch sowie der Verzicht auf die Vorwäsche. Durch moderne Kaltwaschmittel wird die Wäsche auch bei niedrigen Temperaturen sauber. Bei stark verschmutzter Wäsche gilt: Lieber länger statt heißer waschen.

Bei Geräten, die älter als zehn Jahre sind, lohnt sich aus energetischer Sicht ein Austausch. Waschmaschinen unter A+ dürfen bereits nicht mehr verkauft werden, A+++ ist die derzeit beste Wahl. Ein Blick auf den durchschnittlichen jährlichen Wasserverbrauch lohnt sich beim Vergleich ebenfalls.

Regenwasser nutzen

Nicht überall im Haushalt ist Trinkwasser notwendig. Einige Bereiche lassen sich mit Regenwasser betreiben, über eine Zisterne lässt sich Regenwasser für die Toilettenspülung oder Gartenbewässerung verwenden. Allerdings kostet der nachträgliche Einbau einer Regenwassernutzungsanlage zwischen 3.000 und 5.000 Euro und ist damit wirtschaftlich nicht unbedingt rentabel, zumal sich die Wartungskosten erhöhen, da das Brauchwasser durch eigene Leitungen fließen muss, da ein direkter Kontakt von Brauch- und Trinkwasserkreislauf nicht erlaubt ist.

Gartenbewaesserung mit Regenwasser

Gartenbewässerung mit Regenwasser spart eine Menge Geld.

Quelle: fotolia.de | Urheber: schulzie

Auch ohne Zisterne kann eine einfache Regentonne am Ende der Regenrinne das Wasser für die Bewässerung des Gartens liefern. Es ist kalkfrei und daher ohnehin besonders gut für die Pflanzen geeignet.

Dichtungen austauschen und Tropfen abstellen

Tropfende Wasserhähne, undichte Duschschläuche und laufende Spülkästen sind wahre Wasserverschwender – ein defekter, tropfender Wasserhahn oder WC-Spülkasten vergeudet in einem Jahr bis zu 2.000 Liter Wasser. Schuld sind meist Dichtungen, die porös oder verkalkt sind. Abhilfe schaffen Hausmittel wie Essigreiniger (gegen Kalk), Alleskleber zur Vergrößerung undichter Stöpsel oder die Dämmung der Wasserrohre bzw. des Warmwasserspeichers.

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