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Sanitäranlagen mit geeignetem Fugenmaterial abdichten

Immobilien Sanitäranlagen mit geeignetem Fugenmaterial abdichten

Schimmelflecken an den Badewannenfugen sind weder schön und gesundheitsfördernd. Derart abgenutzte Dichtungsmasse in den Fugen sollte daher ausgetauscht werden. Manche Silkonmassen enthalten sogar pilzhemmende Wirkstoffe.

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Wenn sich die ersten Schimmelflecken zeigen, sollten Silikonfugen im Bad erneuert werden. Mit dem geeigneten Material können Heimwerker leicht selbst Hand anlegen.

Quelle: DIY-Academy/Henkel

Berlin (dpa/tmn) - Die Wandfugen an Sanitärobjekten wie Badewannen oder Waschbecken werden mit elastischen Dichtmitteln auf Silikonbasis gefüllt. Diese vermeiden, dass Wasser ins Mauerwerk eindringt.

Aber nach einiger Zeit verschmutzen diese Silikonfugen - und sie lassen sich auch nicht mehr sauber putzen, manchmal hat sich gar Schimmel gebildet. Heimwerker können die alte Dichtungsmasse austauschen: 

"Zunächst schneidet man die alte Dichtung mit einem Cutter heraus und entfernt auch die anhaftenden Reste an den Fliesen", erklärt Peter Birkholz, Ratgeberautor der Stiftung Warentest in Berlin. Am besten nimmt man dazu einen Schaber, wie man ihn bei Glasscheiben verwendet. "Letzte Silikonspuren beseitigt man mit geringen Mengen eines chemischen Silikonentferners." Dann kann die neue Masse einfach in die Fugen gefüllt werden.

"Bevor man nun nach einer beliebigen, vielleicht preiswerten Silikonkartusche im Baumarkt greift, lohnt es sich, sich ein wenig über die Eigenschaften des neuen Dichtmittels zu informieren", rät der Heimwerker-Experte. Sonst kann es sein, dass sich nach kurzer Zeit neuer Schimmel bildet und der ganze Aufwand umsonst war.

"Billige Silikondichtmassen sind oft mit anderen Substanzen gestreckt, schrumpfen und werden nach einiger Zeit spröde", erklärt Birkholz. "Und sie bilden winzige Risse, in denen sich Schimmelpilze gut einnisten können." Er rät daher bei Sanitärobjekten zu einem speziellen Silikon, dem pilzhemmende Substanzen beigemengt sind.

Diese Zusätze stehen zwar unter dem Generalverdacht, Allergien oder gar Erbgutveränderungen auszulösen. "Doch ein direkter Hautkontakt mit den Dichtmitteln ist bei der späteren Nutzung des Bades äußerst minimal", sagt der Experte. "Und nach dem Festwerden besteht kaum noch die Gefahr, dass Schadstoffe freigesetzt werden."

Dennoch rät Birkholz, die Gebrauchsanweisungen und Inhaltsstoffe auf den Silikonkartuschen vor dem Kauf genauer zu studieren und auf Umweltzeichen, zum Beispiel den Blauen Engel, zu achten. Außerdem sollte der Heimwerker bei der Verarbeitung unbedingt Latexhandschuhe tragen - dann bleibt die Masse auch nicht an den Fingern kleben.

dpa

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