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Wasserzeichen und Hologramm - Falschgeld erkennen

Finanzen Wasserzeichen und Hologramm - Falschgeld erkennen

Geldfälscher versuchen, echte Scheine möglichst gut zu kopieren - Falschgeld lässt sich aber oft dennoch erkennen. Dafür muss man allerdings die Scheine genau ansehen.

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Welcher Schein ist echt? Geldfälscher haben im vergangenen Jahr in Deutschland so viele Blüten in Umlauf gebracht wie nie seit der Euro-Einführung 2002.

Quelle: Arne Dedert

Wiesbaden. Die Zahl der gefälschten Euro-Scheine ist gestiegen. Nach Angaben der Europäische Zentralbank (EZB) wurden im vergangenen Jahr 899 000 gefälschte Scheine aus dem Verkehr gezogen - so viele wie noch nie seit Einführung des Euro-Bargeldes.

Um es Geldfälschern schwerer zu machen, sollten Verbraucher auf die

Sicherheitsmerkmale auf den Scheinen achten, rät die Deutsche Bundesbank. Ein Überblick:

Wasserzeichen und Glanzstreifen: Auf der Seite entdecken Verbraucher durch Kippen des Scheins das Wasserzeichen. Auf der Rückseite wird bei manchen Scheinen beim Bewegen ein Glanzstreifen sichtbar.

Hologramm und Smaragdzahlen: Auf den Vorderseiten der Euroscheine befinden sich Hologramme. Beim Kippen bewegen sich die Regenbogenfarben auf dem Hologramm. Bei den neuen Versionen des 5-, 10-, und 20-Euro-Scheins glänzt die Zahl unten links auf der Vorderseite - und zwar in Smaragdgrün bis Tiefblau.

Mikroschrift und Sicherheitsfaden: Wer eine Lupe zur Hand hat, kann sich den Schein einmal ganz genau ansehen. Denn an manchen Stellen wird dann eine Mikroschrift erkennbar. Ein bisschen versetzt zur Mitte des Scheins befindet sich zudem ein Sicherheitsfaden. Darin ist der Wert des Scheins angegeben.

Relief: Die Finger langsam über die Buchstabenkombination am oberen Rand des Scheins gleiten lassen, kann ebenfalls Aufschluss geben über eine mögliche Fälschung. Das "BCE ECB..." ist bei einem echten Schein nämlich als Reliefstruktur ertastbar. Bei den neuen Scheinen befindet sich diese Buchstabenkombination in Reliefstruktur am Rand.

dpa

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