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Der deutsche Mittelstand wartet ab

ANZEIGE Der deutsche Mittelstand wartet ab

Trotz zögerndem Investitionsverhalten weist die mittelständische Wirtschaft in Deutschland ein stabiles Finanzierungsniveau auf. Zu diesem Ergebnis kommt der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) in seiner aktuellen Studie „Diagnose Mittelstand 2015“, für die über 101.000 Unternehmensbilanzen des Jahres 2013 ausgewertet wurden.

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Quelle: industrieblick - Fotolia.com

Der deutsche Mittelstand hält sich derzeit mit Investitionen zurück: So haben 45,8 Prozent der Sparkassen-Firmenkunden 2013 weniger Investitionsmittel als im Jahr zuvor abgerufen. Über die Hälfte der Unternehmen investiert, um Maschinen und Anlagen zu ersetzen. Nur noch 19,7 Prozent der Firmen investiert, um zu expandieren – der niedrigste Wert seit 2010. Zudem ist der Studie zufolge der Trend erkennbar, dass die Unternehmen ihre Finanzierungen zunehmend aus eigenen Mitteln bewerkstelligen.

Das vorsichtige Investitionsverhalten sei auf die anhaltend schwierige Wirtschaftslage zahlreicher Länder im Euro-Raum sowie auf die weltweiten politischen Krisen zurückzuführen – nicht jedoch auf eine unzureichende Eigenkapitalausstattung. Mit einem Anstieg von 19,7 Prozent 2012 auf 22,3 Prozent im darauf folgenden Jahr erreichte die Eigenkapitalquote ein neues Rekordhoch. Diese positive Entwicklung verzeichneten sowohl Klein-, Mittel- als auch Großunternehmer in allen Wirtschaftssektoren, so dass diese bei aufkommenden Konjunkturschwankungen oder politischen Krisensituationen gut abgesichert sind.

Eigenkapitalquote in Sachsen steigt

Auch die sächsischen Sparkassen schätzen die gegenwärtige Lage ihrer mittelständischen Firmenkunden als größtenteils unverändert ein (72 Prozent). Als „eher besser“ bezeichneten 9,1 Prozent der Sparkassen-Berater die Situation, 18,2 Prozent als schlechter im Vergleich zum Vorjahr. Bei der Eigenkapitalquote registrierten sie passend zum Deutschland-Trend eine „eher bessere“ Eigenkapitalquote (63,6 Prozent) bzw. eine unveränderte (36,4 Prozent). Auch bei den Arbeitsplätzen fiel die Einschätzung der Firmenkundenbetreuer der sächsischen Sparkassen positiv aus: 27,3 Prozent gingen von „eher ansteigenden“ Stellenzahlen aus, 63,6 Prozent von einer gleichbleibenden Situation und 9,1 Prozent von sinkenden Zahlen.

Die „Diagnose Mittelstand 2015“, die bereits zum 14. Mal erschienen ist, fasst die Jahresabschlüsse von 2012 und 2013 zusammen. Sie gibt einen Überblick darüber, wie sich das Unternehmerland Deutschland entwickelt hat und welche Zukunftstrends zu erwarten sind. Außerdem wurden Sparkassen-Berater im Oktober 2014 gebeten, die Geschäftslage ihrer mittelständischen Firmenkunden zu beurteilen.

Die vollständige Studie „Diagnose Mittelstand 2015“ finden Sie auf der Website des DSGV unter www.dsgv.de

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