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Kletterrosen in Form gebracht: Rambler und Climber schneiden

Freizeit Kletterrosen in Form gebracht: Rambler und Climber schneiden

Mancher Hobbygärtner wartet vergeblich darauf, dass seine Rose wächst. Manchmal liegt das am Schnitt. Hier kann man nachhelfen.

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Sie sind wunderschön und erklimmen Wände, Stützen und Rankgitter: Kletterrosen. Foto: Andrea Warnecke

Bonn. Kletterrosen wachsen stärker und blühen mehr, wenn man sie gezielt und maßvoll schneidet. Abhängig von der Sorte kann das ein- bis dreimal im Jahr geschehen, erklärt der Zentralverband Gartenbau (ZVG) in Bonn. Die Kletterrosen teilen sich in zwei Schnittgruppen auf:

Einmal schneiden: Die wüchsigen, pflegeleichten Kletterer, die nur einmal im Jahr, dann aber über mehrere Wochen erblühen, sind die Rambler-Rosen. Sie klettern etwa an Bäumen die Höhe oder wachsen gut an Lauben, Zäunen und Pergolen entlang. Ihre kleinen, meist einfachen Blüten stehen in großen Dolden zusammen. Die einzige Schnittmaßnahme im Jahr sollte bei den Rambler-Rosen nach der Blüte erfolgen - und zwar nur bis zum ersten kräftig entwickelten Auge, erklärt der ZVG. Darüber hinaus sollte der Hobbygärtner nur vertrocknetes Holz oder störende Seitentriebe entfernen.

Mehrfach schneiden:  Großblumige Kletterrosen mit aufrechten, steifen Trieben gehören meist in die Gruppe der sogenannten Climber. Sie benötigen eine Kletterhilfe und kommen nach Ansicht des ZVG etwa am Rosenbogen oder sonstigen Rankgerüsten an Fassaden gut zur Geltung. Climber blühen mehrmals in der Gartensaison. Das kann der Hobbygärtner aber noch fördern, indem er im Sommer mehrfach alle verwelkten Blüten mit ein oder zwei Blättern abschneidet. Dann steckt die Pflanze nicht ihre Energie in die Samenbildung, sondern in die Produktion neuer Blüten. Wichtig ist dabei, die Langtriebe zu erhalten und nur die Seitentriebe einzukürzen, betont der Verband. Zusätzlich können auch hier überalterte Triebe tief in der Basis sowie schwache oder abgestorbene Zweige mit einer scharfen Rosenschere entfernt werden.

dpa

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