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Hanfpflanzen im Vorgarten

ANZEIGE Hanfpflanzen im Vorgarten

Während der private Konsum und der Besitz geringer Mengen an Cannabis in Deutschland vom Gesetzgeber geduldet werden, sind der Erwerb und der Anbau von Cannabis – unabhängig davon, ob er dem privaten Konsum oder dem Verkauf gilt – prinzipiell kein Kavaliersdelikt, sondern strafbar.

Auch in den Niederlanden, wo weltweit die liberalste Drogen- und Suchtpolitik betrieben wird, sind die Zustände dementsprechend, dass der private Anbau lediglich dann geduldet wird, wenn er nur einige wenige Pflanzen umfasst und diese keiner künstlichen Beleuchtung ausgesetzt sind. Wenn im Vorgarten also eine oder zwei Pflanzen stehen, wird die Polizei wahrscheinlich nicht eingreifen. Doch wenn Maßnahmen ergriffen werden, die künstliches und stärkeres Wachstum fördern, versteht man auch dort keinen Spaß. Lediglich staatlich anerkannten Produzenten ist es in den Niederlanden erlaubt, bestimmte Mengen an Cannabis anzupflanzen, womit dann die nahezu überall anzutreffenden Coffee-Shops beliefert werden. Die Abgabe an Cannabis wird allerdings bald derart eingeschränkt werden, dass demnächst einzig an niederländischstämmige Personen verkauft werden darf, womit man den Drogentourismus einzudämmen hofft. Zusätzlich müssen niederländische Kunden auch noch eine spezielle Kauferlaubnis beantragen, um THC-haltige Produkte kaufen zu dürfen.

Bezugsquelle Internet

Aufgrund des Beschaffungsverbots und des in naher Zukunft erfolgenden Verbots des Verkaufs an Touristen sehen sich immer mehr Interessenten nach alternativen Bezugsquellen um. Natürlich steht dabei das Internet mit seinen unbegrenzten Möglichkeiten an erster Stelle.

Die den Cannabis-Wirkstoff THC enthaltenden Bestandteile der Cannabispflanze, nämlich die Blüten der weiblichen Pflanze und –  mit großen Abstrichen – die Blätter sind im Internet selbstverständlich nicht zu finden. Allerdings haben sich eine ganze Reihe von speziellen Versandgeschäften auf den Versand von Hanfsamen spezialisiert. Da mit letzteren nicht per se die Absicht verfolgt werden muss, selbst Hanfpflanzen anzubauen, sondern man die Samen theoretisch auch selbst im Müsli essen oder an  seinen Wellensittich verfüttern könnte, ist der Erwerb der Samen selbst nicht unter Strafe gestellt. Demzufolge ist es kein Wunder, dass immer mehr Marihuana Samen online verkauft werden. Doch nichtsdestotrotz bewegt man sich insofern in einer rechtlichen Grauzone, als dass der Besitz einer größeren Menge vom Gesetzgeber sicherlich auch als Absicht zum unerlaubten Anbau gewertet werden könnte.

Anlaufstellen für Hanfsamen im Internet gibt es mittlerweile überall; z.B. gibt es deutsche, österreichische, schweizerische und holländische Shops für Hanfsamen, und dank Internet ist es natürlich auch kein Problem, sich Samen aus dem Ausland zu bestellen. Allerdings ist dabei für den potentiellen Interessenten immer zu beachten, dass der Zoll bzw. stichprobenartige Überprüfungen von Sendungen eventuell unangenehme Fragen beim Empfänger provozieren könnten.

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