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Als Schnarcher zum Zahnarzt - Schienen können helfen

Gesundheit Als Schnarcher zum Zahnarzt - Schienen können helfen

Schnarchen ist nicht nur nervig, sondern kann auch gefährlich werden: Dann nämlich, wenn es zu Atemaussetzern kommt. Manchmal finden Betroffene auch beim Zahnarzt Hilfe.

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Schnarchen kann mit Zahnschienen behandelt werden. Dafür wenden sich Betroffene an ihren Zahnarzt.

Quelle: Hans Wiedl

Cottbus. Beim Schnarchen kann manchmal auch der Zahnarzt helfen. Um Schnarchen oder die Schlafapnoe mit Atemaussetzern in den Griff zu bekommen, werden auch spezielle Zahnschienen verwendet.

Für eine Zahnschiene wenden sich Betroffene zunächst am besten an ihren Zahnarzt. Denn nicht immer ist die sogenannte Protrusionsschiene eine Behandlungsmöglichkeit: Etwa wenn nicht genug eigene feste Zähne vorhanden sind. Darauf weisen die ostdeutschen Landeszahnärztekammern in ihrer Patientenzeitschrift "ZahnRat" (Ausgabe 86) hin. Demnach sind acht bis zehn Zähne inklusive überkronter Zähne pro Kiefer das Minimum.

Die Schiene wird vor dem Schlafengehen auf die Zahnreihen im Ober- und Unterkiefer gesetzt. Dadurch wird der Unterkiefer weiter vorn gehalten und auch die Zunge vorverlagert, erläutert die Zeitschrift. Das soll den Atemweg im Rachen offen halten und das Schnarchen verhindern. Patienten müssen die Schiene jede Nacht tragen. Sie wird morgens mit einer Zahnbürste gereinigt.

Wer auf eigene Faust etwas gegen Schnarchen unternehmen will, kann es ohne Schiene versuchen: So sollte man in den letzten drei bis vier Stunden vorm Schlafengehen keinen Alkohol trinken. Auch auf Schlafmittel verzichtet man besser, denn durch die entspannende Wirkung erschlafft die Muskulatur. Und das begünstigt das Schnarchen. Außerdem schläft man am besten auf der Seite oder auf dem Bauch. Denn schläft man auf dem Rücken, wird der Unterkiefer nicht gestützt und man atmet durch den Mund. Bei starkem Übergewicht kann auch Abnehmen das Schnarchen lindern. Mit zunehmendem Alter schnarchen laut der Zeitschrift 60 Prozent der Männer und 40 Prozent der Frauen.

dpa

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