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Auf Speisezutaten achten: Säure kann den Zähnen schaden

Gesundheit Auf Speisezutaten achten: Säure kann den Zähnen schaden

Obst und Saft sind zwar gesund, das gilt aber eher nicht in Bezug auf die Zähne: Viel Säure kann den Zahnschmelz schädigen. Mit ein paar Tipps lässt sich gegensteuern.

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Äpfel enthalten viel Säure. Diese ist ungesund für die Zähne. Nach dem Verzehr wird der Mund daher am besten mit Wasser ausgespült.

Quelle: Ralf Hirschberger

Cottbus. Nicht nur Zucker kann den Zähnen gefährlich werden - auch Säuren stellen mitunter ein Problem dar. Vor allem Saft und Obst haben es in sich: Sie können den Zahnschmelz schädigen, wie die ostdeutschen Landeszahnärztekammern in ihrer Patientenzeitschrift

"ZahnRat" (Ausgabe 89).

Zahnärzte bezeichnen das als Zahnerosion. Sie macht sich bemerkbar, indem die Zähne bei heißen oder kalten Getränken sowie beim Zähneputzen empfindlich sind. Vor allem Orange, Maracuja, Ananas, Zitrusfrüchte und Äpfel enthalten viel Säure. Aber auch andere Lebensmittel sollte man mit Vorsicht genießen: Nämlich dann, wenn Zitronen-, Phosphor-, Apfel- oder Weinsäure auf der Zutatenliste stehen. Sie kommen vor allem in Süßigkeiten vor.

Am besten schützt man seine Zähne, indem man säurehaltige Lebensmittel und Getränke meidet. Immer ist das natürlich nicht möglich. Eine Möglichkeit ist, sich nach dem Verzehr säurehaltiger Produkte den Mund mit Wasser auszuspülen, raten die Zahnärztekammern. Außerdem schützt Speichel die Zähne - er verdünnt die zahnschädigenden Säuren und liefert Mineralien zur Reparatur des Zahnschmelzes. Zum Beispiel mit zuckerfreien Kaugummis lässt sich die Speichelproduktion anregen. Schützen können unter anderem auch Milch und Milchprodukte, vor allem Joghurt.

Bei Menschen, die sich häufig übergeben oder ständig einen trockenen Mund haben, ist der Zahnschmelz besonders gefährdet. Auch nächtliches Zähneknirschen oder eine falsche Zahnputztechnik wie starkes Schrubben können die Zahnerosion begünstigen. Einmal zerstörter Zahnschmelz lässt sich nicht wieder herstellen.

dpa

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