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HIV-Infektion: Ausschluss nach 6 Wochen möglich

Gesundheit HIV-Infektion: Ausschluss nach 6 Wochen möglich

Dank moderner Therapien hat eine HIV-Infektion viel von ihrem Schrecken verloren. Medikamente helfen, den Ausbruch der Krankheit Aids zu verhindern. Infizierte können oft ein weitgehend normales Leben führen. Auch die Diagnose kann deutlich schneller gestellt werden.

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Bei frühzeitiger Diagnose und rechtzeitigem Therapiebeginn haben Menschen mit HIV heute eine annähernd normale Lebenserwartung.

Quelle: Peter Endig

Berlin. Früher musste man drei Monate warten, bis der HIV-Test nach einem ungeschützten Sexualkontakt verlässliche Ergebnisse lieferte - heute sind es sechs Wochen. In vielen Fällen kann man eine HIV-Infektion schon nach zwei bis vier Wochen nachweisen.

"Der sichere Ausschluss ist aber erst nach sechs Wochen möglich". Das erklärt Armin Schafberger, Referent für Medizin und Gesundheitspolitik bei der Deutschen Aids-Hilfe. Wer befürchtet, sich mit HIV angesteckt zu haben, kann sich beim Arzt, im Gesundheitsamt oder bei der Aids-Hilfe testen lassen. Beim Arzt landet das Ergebnis normalerweise in der Krankenakte. Gesundheitsämter und Aids-Hilfen ermöglichen hingegen anonyme Tests, erläutert Schafberger. Wenn man für den Test zahlen muss, liegen die Kosten in der Regel bei 10 bis 15 Euro.

dpa

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