Startseite LVZ
Volltextsuche über das Angebot:

Wie bleibe ich gesund, wie werden ich gesund? Der LVZ-Ratgeber Gesundheit hilft weiter.
Google+ Instagram YouTube
In die Mikrowelle: So werden Äpfel für Allergiker bekömmlich

Gesundheit In die Mikrowelle: So werden Äpfel für Allergiker bekömmlich

Rot und saftig oder grün und säuerlich: Geschmacklich bieten Äpfel eine große Bandbreite. Während die einen zum Saisonstart schon mit Ernte und Verarbeitung beschäftigt sind, meiden viele Pollen-Allergiker Äpfel. Komplett verzichten müssen sie aber nicht.

Voriger Artikel
Blasen vorsichtig aufstechen beschleunigt die Heilung
Nächster Artikel
So informieren sich Patienten über Hygiene im Krankenhaus

Soll ich oder nicht? Bei Pollen-Allergikern können auch Äpfel das Immunsystem durcheinanderbringen. Was helfen kann, ist, den Apfel kurz in der Mikrowelle zu erhitzen.

Quelle: Mascha Brichta

Mönchengladbach. Zunge und Lippen kribbeln, der Hals kratzt, oder die Schleimhäute im Mund schwellen an: Viele Pollen-Allergiker lassen deshalb lieber die Finger von Äpfeln. Dahinter steckt eine

Kreuzallergie. Darauf weist der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB) hin.

Die Allergene mancher Pollen und Lebensmittel sind so ähnlich, dass das Immunsystem sie nicht auseinanderhalten kann. So vertragen die Hälfte der Menschen, die allergisch auf Birkenpollen reagieren, oft keine Nüsse, Birnen, Pfirsiche, Pflaumen, Kirschen und eben Äpfel nicht.

Ganz verzichten müssen Allergiker aber nicht unbedingt. So kann die Verträglichkeit von Äpfeln von der Sorte abhängen. Viele Betroffene vertragen etwa Santana, Wellant oder Boskop gut. Man bekommt sie eher in Bioläden oder auf Obsthöfen als im Standard-Supermarkt.

Hitze zerstört die allergieauslösende Komponente des Apfels. Deshalb vertragen viele Allergiker Apfelkuchen oder -kompott ohne Probleme. Wer den Apfel unverarbeitet essen möchte, kann versuchen, ihn für eine Minute bei 600 Watt in die Mikrowelle zu legen, empfiehlt der DAAB. So sei er noch knackig, aber besser verträglich für Allergiker.

Auch schälen kann helfen, denn häufig sitzt das Allergen in oder unter der Schale. Äpfel, die länger gelagert wurden und reifer sind, bereiten häufig weniger Probleme. Viele Kreuz-Allergiker vertragen frisches Obst in der pollenfreien Zeit besser. Stress und Belastungen im Alltag können die allergischen Reaktionen beeinflussen. Auch Alkohol kann als Verstärker wirken.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Voller Saal in der LVZ-Kuppel: Dort sprach die Moderatorin und Autorin Nina Ruge im Rahmen der LVZ-Aktion „Fit und gesund 2017“. Den Zuschauern gab sie Tipps zu innerem Glück und verriet, was sie zum Frühstück isst. Einen Rückblick mit Fotos und Video gibt es hier. mehr

Gewinnspiele
 Yoga für jedermann

Halt finden, dem Körper etwas Gutes tun, zur Ruhe kommen: Yoga macht’s möglich. Mit den Lehr- Videos von „YogaEasy“ können selbst Anfänger schnell erste Erfolge verbuchen. Probieren Sie es aus. Hier trainieren Sie mit nur wenigen Klicks mit. mehr

 Fit & gesund – das Quiz

Wie gut kennen Sie sich mit Gesundheit aus? Klicken Sie sich durch unser Quiz! Unter allen Teilnehmern verlosen wir eine Reise nach Italien und zwei iPad mini. mehr