Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 2 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Stress oder Trinkmangel: Wenn bei Kindern der Kopf schmerzt

Gesundheit Stress oder Trinkmangel: Wenn bei Kindern der Kopf schmerzt

Gestresst, müde oder einfach nur durstig? Wenn Kinder Kopfweh haben, kann das viele Ursachen haben. Oft helfen einfache Maßnahmen wie ein Glas Wasser, manchmal sollten Eltern aber mit ihrem Kind zum Arzt.

Voriger Artikel
Psychotherapie im Netz: Hilfe und Sicherheitsbedenken
Nächster Artikel
Pille danach in Apotheker-Hand - Viel Aufregung um nichts?

Wenn ein Kind häufig unter Kopfschmerzen leidet, kann das viele Gründe haben. Ein Kopfschmerztagebuch kann bei der Ursachenforschung helfen.

Quelle: Julian Stratenschulte

Köln. Hinter Kopfschmerzen bei Kindern kann vieles stecken: Müdigkeit, Stress oder Fehlsichtigkeit. Aber auch Hunger oder Flüssigkeitsmangel sorgen für Kopfschmerzen.

"Bei heißem Wetter oder Sport kann es sein, dass ein Kind zu wenig getrunken hat und plötzlich über Kopfschmerzen klagt. Dann können ein bis zwei Gläser Wasser schon für Linderung sorgen", sagt Kinderarzt Ulrich Fegeler vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte. Auch wenn das Kind mal eine Mahlzeit ausgelassen hat, kann das Kopfweh auslösen.

Leidet ein Kind häufig unter Kopfschmerzen oder werden sie stärker, sollten Eltern mit ihm zum Arzt gehen. Das gilt auch, wenn das Kind nachts oder morgens davon aufwacht oder sich deshalb übergeben muss. "Ein Kopfschmerztagebuch hilft sehr, mögliche Ursachen einzugrenzen," sagt Fegeler.

Druck in der Schule, große Veränderungen wie ein Umzug oder die Trennung der Eltern stressen das Kind - und Stress kann wiederum Kopfschmerzen bereiten. Sie gelten laut BVKJ als die häufigste Schmerzstörung im Kindes- oder Jugendalter. Studien weisen darauf hin, dass Kopfschmerzen bei Kindern und Jugendlichen in den vergangenen Jahren zugenommen haben.

Löst Stress die Kopfschmerzen aus, können spezielle Entspannungsverfahren die Beschwerden lindern. Sie sind für Kinder ab etwa neun Jahren geeignet. Außerdem gibt es Schulungsprogramme zum Umgang mit Kopfschmerzen. Sie helfen laut Fegeler dabei, die Einnahme von Schmerzmitteln zu reduzieren und zu vermeiden, dass die Schmerzen chronisch werden.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles