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Trennen und Verarbeiten: Tipps für Lebensmittelallergiker

Gesundheit Trennen und Verarbeiten: Tipps für Lebensmittelallergiker

Allergie bedeutet für Betroffene fast immer Verzicht. Ein paar Tipps, wie der etwas leichter gelingt und man nicht zufällig zu den falschen Lebensmitteln greift.

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Lebensmittelallergiker sollten die Inhaltsstoffe im Blick behalten. Denn manche reagieren auf Zusatzstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker.

Quelle: Marcus Brandt

Mönchengladbach. ufällig zu den falschen Lebensmitteln greift.

 

 

Kennzeichnen: Sichere und unsichere Lebensmittel zu unterscheiden, ist vor allem in Familien mit betroffenen Kindern wichtig. Sichere Lebensmittel könnten Eltern zum Beispiel mit einem grünen Punkt versehen, nicht sichere mit einem einen roten - solche einfachen Markierungen sind auch für Kinder, Besucher oder Babysitter leicht zu verstehen. Das empfiehlt der Deutsche Allergie- und Asthmabund (DAAB).

 

 

Verarbeiten: Einige Allergene werden dem DAAB zufolge durch Erhitzen, Zerkleinern oder Säuern zerstört. Apfel-Allergiker sollten es mit Apfelkuchen oder -kompott statt mit einem rohen Apfel probieren. Nüsse, Sellerie oder Erdnüsse hingegen seien hitzestabil. Hier müssen Allergiker verzichten.

 

 

Trennen: Allergenhaltige und allergenfreie Lebensmittel sollten nicht direkt nebeneinander gelagert werden, rät der DAAB. Die Sojamilch gehört zum Beispiel nicht neben die Kuhmilch, wenn man ein Kind mit schwerer Laktoseintoleranz hat. Am besten reserviert man spezielle Plätze im Regal oder einen eigenen Schrank für die sicheren Lebensmittel - so ist eine Verwechslung ziemlich unwahrscheinlich.

 

 

Ersetzen: Für Menschen mit Laktoseintoleranz gibt es spezielle laktosefreie Produkte. Allerdings enthalten diese auch einen kleinen Rest des Milchzuckers - ob man das verträgt, muss man austesten. Eine Alternative sind etwa Produkte aus Soja- oder Hafermilch. Zwar gibt es für Betroffene auch Laktase-Tabletten, die den Milchzucker spalten sollen. Allerdings ist die Dosierung nicht ganz einfach und muss individuell ausgetestet werden. Die Einnahme der Tabletten sollte die Ausnahme bleiben, rät die Zeitschrift "Naturarzt".

dpa

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