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Umfrage: Viele Patienten offen für Robo-Docs

Gesundheit Umfrage: Viele Patienten offen für Robo-Docs

Mit einer Krankheit zu einem Roboter statt in eine normale Arztpraxis? Für viele Bundesbürger wäre das durchaus vorstellbar - wenn dann alles gut läuft.

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In der Pflege gibt es sie bereits. Doch auch medizinische Untersuchungen könnten in Zukunft Roboter übernhemen.

Quelle: Martin Schutt/dpa

Berlin. Zwei von fünf Bundesbürgern können sich vorstellen, eines Tages als Patient anstelle eines Arztes einen Computer oder Roboter mit künstlicher Intelligenz zu konsultieren. Das ist das Ergebnis einer Umfrage der Beratungsgesellschaft PwC.

Die bei der Frage mitgenannte Voraussetzung ist, dass der "Robo-Doktor" schneller und effizienter arbeitet als ein Arzt. 43 Prozent der Befragten meinten zudem, sie würden sich bei einem kleineren Eingriff sogar von einem Roboter operieren lassen. Jeder Vierte lehnt die Vorstellung eines "Robo-Docs" grundsätzlich ab.

PwC-Gesundheitsexperte Michael Burkhart erläuterte, die Fragen seien weit in die Zukunft gerichtet. Tatsächlich werde der Roboter den Arzt auf absehbare Zeit nicht ersetzen. Doch aufgrund des Fortschritts auf Gebieten wie der Robotik oder der künstlichen Intelligenz könnten solche Szenarien in einigen Jahren tatsächlich ernst zu diskutieren sein.

Zwei Drittel der Befragten glauben, dass Robotik und künstliche Intelligenz die medizinische Versorgung verbessern werden. Viele begegnen der Entwicklung laut der Umfrage aber mit Skepsis - etwa gegenüber Medizin ohne menschlichen Faktor insgesamt. Viele Befragte äußerten auch die Sorge, ob ein "Robo-Arzt" auch noch funktioniere, wenn während einer Therapie etwas Unvorhergesehenes passiere.

Im Fall von Diabetes wäre mehr als jeder Zweite bereit, sich bei der Behandlung via PC, Tablet oder Smartphone anleiten zu lassen. 19 Prozent der Befragten lehnten die Idee entschieden ab, 22 Prozent sahen die Sache eher skeptisch. 

In den ostdeutschen Bundesländern sind die Zustimmungswerte zu den technischen Szenarien durchweg etwas höher als im Westen. Das könnte laut Studienautoren auch daran liegen, dass dort der Zugang zu medizinischen Leistungen wegen der geringen Bevölkerungsdichte und langer Wege erschwert ist.

dpa

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