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Die schönsten Strecken und Motivation stiften

Laufen in Leipzig Die schönsten Strecken und Motivation stiften

Deutschland läuft – und auch Leipzig ist mit dabei. Beim Joggen wird der ganze Körper sanft trainiert, der Kreislauf kommt in Schwung und der Kopf wird frei. Die schönsten Strecken in Leipzig.

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Joggen ist für viele Deutsche eine beliebte Freizeitbeschäftigung. Leipzig läuft – und das rund ums Jahr. 

Quelle: fotolia.de ©matteozin

Laufen, Joggen, Traben, Rennen – der Outdoor-Sport erfreut sich großer Beliebtheit. Kein Wunder, denn das Einzige was nötig ist, sind ein Paar gute Laufschuhe, passende Sportklamotten und eine Stunde Zeit. Das Herz-Kreislauf-System wird effektiv trainiert, der ganze Körper kommt in Bewegung und der Kopf wird frei. Auch in Leipzig finden sich viele tolle Joggingstrecken, die für Abwechslung sorgen und auf die Wettkämpfe vorbereiten, die rund ums Jahr stattfinden. Mit der richtigen Portion Motivation ist ein fitter Winter garantiert, denn die beleuchteten Wege lassen keine Ausrede zu.

Laufen in Leipzig

Leipzig ist Laufstadt. In den vielen Parks, den grünen Spots der Stadt, gibt es viele Strecken für Läufer. Von kleinen Runden für Einsteiger bis hin zu großen Runden für Profis ist alles dabei. Auwald, Rosental, Elsterflutbecken, die verschiedenen Seen oder der Clara-Zetkin-Park laden zu gemütlichen bis anstrengenden Runden ein.

  • 1,7 Einsteiger-Kilometer durch den Friedenspark. Der Weg führt auf geschotterter Strecke um den Friedenspark herum, am Apothekergarten des Botanischen Gartens, einem Basketballfeld und einem Spielplatz vorbei und summiert sich auf 1,7 angenehm zu laufende Kilometer. Einsteiger können hier locker anfangen und sich Runde um Runde steigern.

    Laufstrecke um den Friedenspark

    Viele Geraden laden zu kurzen Sprints ein.

    Quelle: Google Maps
  • 2 km und mehr durch das Rosental. Das Rosental ist wunderschön grün und führt außerdem am Zoo vorbei: Ein Grund mehr, dort laufen zu gehen. Der Rundweg um die Rasenfläche hat genau 2 km, so dass 2, 4, 6 und mehr Kilometer leicht abzulaufen sind. Pluspunkt: Das Schaufenster zum Zoo hin, durch das die Giraffen beobachtet werden können.

    Laufen durch das Rosental

    Die 118 Hektar des Rosental können auf verschiedenen Wegen erkundet werden.

    Quelle: outdooractive.com
  • 5,5 km durch den Clara-Zetkin-Park. Gestartet an der Beipertbrücke im Schleußiger Weg, geht es entlang des Elsterbeckens. In Richtung Rennbahnweg geht es am Wasser entlang bis schließlich am Rennbahnsteg die Uferseite gewechselt wird. In das Nonnenwäldchen hinein und schließlich auf dem Nonnenweg, geht es in Richtung Anton-Bruckner-Allee bis an der Lichtung kurz vorm Trafo nach rechts abgebogen wird. Zurück zum Elsterbecken und am Ufer entlang geht es in Richtung Käthe-Kollwitz-Straße über die Sachsenbrücke bis zur Klingerbrücke. Durch den Palmengarten und schließlich über eine kleine Brücke geht es zum Elsterwehr. Hier geht es zurück in Richtung Käthe-Kollwitz-Straße. Parallel zur Ferdinand-Lassalle-Straße und dann an der Max-Reger-Allee entlang, kommt man an  der Galopprennbahn vorbei, von wo aus die Beipertrücke schnell wieder erreicht ist.

    5 Kilometer durch den Clara Zetkin Park

    Im Clara-Zetkin-Park laufen Sie auf schönen "Waldwegen".

    Quelle: outdooractive.com
  • 7 km um den Kulkwitzer See. Der beliebte Badesee, der im Sommer so viele zum Schwimmen und Sonnen anlockt, eignet sich auch wunderbar zum Erhalt der Bikinifigur. Auf 7 km geht es auf Fußwegen abwechslungsreich um den See herum – 7, 14 oder gar eine Halbmarathon-Distanz von 21 km sind also kein Problem. Aber auch Richtung Osten kann erweitert werden. Bis zum Ortsteil Lausen geht es komplett asphaltiert weiter, gut ausgebaute Feld- und Waldwege tun ihr übriges.

    7 Kilometern rund um den Kulkwitzer See

    Auf dieser Strecke überwinden Sie einige Höhenmeter.

    Quelle: outdooractive.com
  • 7 oder 9 km vom Auensee durch den Auwald. Vom Parkplatz am Haus Auensee geht es los an der Neuen Luppe entlang. Immer am Wasser bleibend, geht es vorbei am Camping Platz, am Schlosspark und zwei Brücken an der Luppe, bis es über die dritte wieder auf den vorläufigen Rückweg geht. Wieder am Wasser entlang geht es zurück zu Brücke zwei, die jetzt überquert wird, um durch die Gartenanlagen zur August-Bebel Kampfbahn zu gelangen. Dem Weg folgend wird die Gustav-Esche-Straße erreicht und überquert. Der Parkplatz wäre erreicht und damit 7 Kilometer geschafft. Wer mag, ergänzt noch 2 km entgegen des Uhrzeigersinns um den See und macht damit 9 km voll. 
Vom Auensee durch den Auewald

Von A nach A und immer am Wasser entlang.

Quelle: outdooractive.com
  • 15 km durch den Auwald. Der Clara-Zetkin Park ist hier ebenfalls Startpunkt für eine tolle Runde durch den Auwald. Über die Sachsenbrücke geht es zum Auwald, der auf dem Nonnenweg durchlaufen wird. Über den Schleußiger Weg geht’s dann auf den Fahrradweg, auf dem man rechts vom Elsterflutbecken gen Süden läuft. Am Wasser angekommen geht es über die Brücke über das Elsterflutbecken und dann nach links in Richtung Senke. Durch den Wald geradeaus gelangt man schließlich an die Weiße Brücke, über die es zum Wildpark geht. Auf der Neuen Linie geht es weiter, hinter der Hakenbrücke biegt man nach rechts ab. Vor der Unterführung geht es dann nach links weiter, so dass parallel zur B 2 gelaufen wird. An der Propsteibrücke geht es vorbei zwischen Fluss und B 2, bis schließlich der Schleußiger Weg erreicht ist. Hier geht es links, über die Straße und dann vor dem Pleißearm rechts rein, am Goldenen Reiter vorbei. Erneut über die Sachsenbrücke ist das Ziel erreicht.
Strecke Auwald

Strecken im Auwald gibt es viele und eignen zum Erkunden neuer Wege.

Quelle: outdooractive.com

Laufen im Winter

Wer so im Sommer mutig seine Runden zieht, der ist im Winter recht schnell aufgeschmissen. Es wird früher dunkel, die Zeitumstellung tut ihr Übriges. Ruck-Zuck bleibt dem Jogger nichts anderes mehr übrig, als auf das Laufband auszuweichen. Moment – für echte Freiluft-Läufer ist das keine Alternative! Deswegen bleiben nur zwei Möglichkeiten.

a)    Mit dem Hund laufen gehen, sorgt für gute Laune und motiviert.

b)    Auf beleuchtete Wege ausweichen, auf denen der Mensch seine Füße, den Boden und möglicherweisen den zum Wachhund untauglichen Begleiter besser sehen kann.

Wer die zweite Möglichkeit favorisiert und damit auf Nummer sicher geht, dem sei gesagt dass das Elsterbecken und der Clara-Zeltkin-Park zumeist beleuchtet sind. Auch in den anderen Parks finden sich einige Wege, die der Großstadt-Jogger nehmen kann. Besonders in der Dunkelheit läuft es sich übrigens in einer Gruppe gut, da hier zum einen die Gruppendynamik den Winterblues aufhalten kann und das gemeinsame Auftreten mit Reflektoren etc. im Allgemeinen sicherer ist. 

Joggen im Winter

Bereits im Januar findet in Leipzig der erste Marathon statt: Der 21.01.2017 ist Stichtag für alle, die fit über den Winter kommen.

Quelle: fotolia.de ©Halfpoint

Wettkämpfe

Tapfer durch den Winter gejoggt ist halb gewonnen: Wer auch in der kalten Jahreszeit dran bleibt, ist in optimaler Verfassung für die vielen Wettkämpfe, die Leipzig zu bieten hat. Der Silvesterlauf auf dem Höhepunkt der nasskalten Wintersaison bringt das Jahr laufend zu Ende. Am Auensee geht es auf 10 km gemeinsam sportlich zu. Dazu lädt der Laufclub Auensee zwölf Stunden vor Jahresende ein. Nur eine Woche später geht es dann am 08. Januar des neuen Jahres sportlich weiter. Der zehnte Leipziger Brückenlauf geht für Hartgesottene mit 12 km und für die Ruhigeren mit 4 km an den Start.

So vorbereitet, startet schließlich auch der erste Marathon: Der Leipziger Wintermarathon findet am 21.01.2017 statt und ist damit einer der ersten Marathons des Jahres. Wer nicht ganz so flott starten möchte, der hat übrigens bei den zahlreichen LgL-Gutenachtläufen die Möglichkeit, für einen guten Zweck und ganz ohne Wettkampf zehn Kilometer mit Gleichgesinnten zu verbringen.

Verschiedene andere Wettkämpfe füllen Frühling und Sommer – beste Laufzeit – bis schließlich im August das Highlight für alle Lauf-Verrückten ansteht: Der 100 km Lauf. Wem ein Marathon nicht genug ist, wer sich beim Laufen mal so richtig auspowern möchte oder auch für alle, die mal testen möchten ob ihre Kräfte für einen Triathlon ausreichen könnten, können beim Ultralauf dann schließlich alles aus sich heraus holen. Diese ultimative Challenge ist auf 50 oder auf 100 km zu bewältigen und findet am Auensee statt – die perfekte Möglichkeit für alle, die auf einen Triathlon hintrainieren und denen das Laufen nicht schon ausreicht. Denn nach dem Joggen ist der Sprung in den See ohne weiten Umweg möglich – und auch ein Fahrrad findet sich sicherlich, um schließlich auch die dritte Disziplin dranzuhängen.

Motiviert durch den Winter

Das wichtigste für Läufer ist jetzt, motiviert durch den Winter zu kommen. Das mag nicht sonderlich schwer klingen, nach mehreren Wochen Dunkelheit, viel Arbeit und wenig Zeit, ist es jedoch viel schwerer, sich aufzuraffen, als im Sommer. Schließlich mag die gewohnte Strecke nicht belaufbar sein, weil Regen sie überflutet hat oder sie schlichtweg nicht beleuchtet ist. Dann kann es hilfreich sein, einen Laufpartner mitzunehmen, das Training mit weiteren Übungen aufzulockern und anzureichern oder sich einfach kurzerhand für den Winter-Marathon anzumelden, der dann ganz von sich aus nach Training verlangt. Außer einer Grippe oder der obligatorischen Herbst-Erkältung, die natürlich auskuriert werden müssen, gibt es schließlich auch in der dunklen Jahreszeit keine Gründe, das Lauftraining auf Eis zu legen. 

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