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Sportlich durch den Sommer

Sport-Tipps Sportlich durch den Sommer

Auf optimale Kleidung und ausreichend Flüssigkeit achten - Prof. Dr. Martin Busse von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Uni Leipzig gibt Tipps für das Sporttreiben bei somemrlichen Temperaturen.

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Joggen im Johannapark – mit der richtigen Kleidung und ausreichend Flüssigkeit auch im Hochsommer kein Problem.

Quelle: André Kempner

Im Sommer auf Sport verzichten? Nein, sagt Prof. Dr. Martin Busse von der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Uni Leipzig. „Der Sommer ist ideal, um Sport zu treiben oder auch damit anzufangen. Ausdauersportarten wie Laufen, Radfahren oder Rudern haben dann ihre beste Einstiegszeit.“ Das gleiche gelte auch für das sogenannte „Functional Training“ – dem Kraft-Ausdauertraining mit dem eigenen Körpergewicht – „es ist ideal für eine allgemeine Fitness“. Einschränkungen gelten für besonders heiße und feuchte Tage. Der Körper muss dann einen wesentlichen Teil seiner Leistungsfähigkeit für den Temperaturausgleich verwenden. „An solchen Tagen sollte man sich nur früh oder später abends belasten und allenfalls entspannte, lockere Einheiten machen. Oder diese Tage einfach für entspannte Regeneration im Biergarten nutzen“, sagt der Professor.

Wer Sport treibt, sollte dafür die richtige Kleidung tragen. „Sie muss unbedingt atmungs-aktiv und von innen nach außen luft- und feuchtigkeitsdurchlässig sein“, sagt Prof. Busse. Der Schweiß darf sich nicht in der Kleidung sammeln, sondern sollte leicht verdunsten. Baumwolle und andere nicht sportspezifische Materialien eignen sich nicht. Beim Radfahren sollte zudem unbedingt auf Windschutz für Bergabfahrten geachtet werden.

Eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung ist der nächste Punkt, auf den geachtet werden muss. „Der Körper kühlt durch Schwitzen und benötigt dafür viel freie Flüssigkeit.“ Rechtzeitiges Trinken sei unbedingt notwendig. „Flüssigkeit, die erst kurz vor der Belastung getrunken wird, kann gerade bei stärkerer Erhitzung des Körpers nicht rasch aus dem Magen abgegeben werden. Damit ist die Schweißbildung behindert, der Körper überhitzt. Starke Herz-Kreislaufbelastung und hohe Stresshormonwerte sind die Folge.“ Gering oder nicht kohlenhydrathaltiges Mineralwasser sind für Prof. Busse optimal. Bei längeren und häufigen Belastungen ist auch auf eine Hinzuführung von Elektrolyten in Form von Mineral- oder Sportlerbrausetabletten zu achten.

Mehr zu den Themen Gesundheit, Fitness und Ernährung gibt es hier.

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