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Interview über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft von Hörsystemen

Fragestunde mit Gabriele Gromke Interview über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft von Hörsystemen

1991 gründete Gabriele Gromke das Gromke Hörzentrum. Mit Leidenschaft und Engagement steht die gebürtige Leipzigerin ihren Kunden zur Seite und bietet Lösungen bei verschiedenen Hörproblemen. Im Interview spricht sie über aktuelle Entwicklungen und die Zukunft von Hörsystemen.

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Das Ohr – eines unserer wichtigsten Sinnesorgane

Ein gutes Team: Gabriele Gromke und ihre Tochter Beate Gromke führen gemeinsam das Familienunternehmen.

Quelle: Gromke

Wie lang ist die durchschnittliche Gewöhnungszeit an ein Hörgerät?

Unsere Kunden gewöhnen sich innerhalb der ersten Wochen recht gut an ihre neuen Alltagsbegleiter. Das Hören mit Hörsystem muss aber auch trainiert und damit stetig verbessert werden. Im Schnitt ist dieses Ziel nach etwa sechs Monaten erreicht.

Kann ein Hörgerät rund um die Uhr getragen werden?

Wir empfehlen, die Hörsysteme beim Baden, in der Sauna, unter der Dusche, beim Schlafen oder im starken Regen vorsorglich abzulegen. Aber kleine, im Gehörgang getragene Hörsysteme können bis zu drei Monate ohne Entnahme getragen werden und auch bei solchen Aktivitäten im Ohr bleiben.

Gibt es eine Tendenz, dass auch immer mehr junge Menschen Sie aufsuchen? Und woran liegt das?

Wir wissen heute, dass erste Hörverluste bereits ab einem Lebensalter von 45 Jahren spürbar werden können. Wer aktiv und fit am Leben teilhaben will, legt meist auch Wert auf uneingeschränkte Kommunikation – im Job und in der Freizeit. Und so treffen wir immer mehr jüngere Menschen, die Lösungen rund um ihr Gehör suchen. Hinzu kommt ein wachsendes Bewusstsein für den Schutz des Hörvermögens – und das in allen Altersklassen. Zu guter Letzt haben sich unsere Produkte rasant weiterentwickelt. Die Hör­systeme sind immer leistungsfähiger geworden und lassen sich mit allen Geräten des Alltags wie Smartphone, TV und Tablet verbinden – dafür interessieren sich viele Menschen mit Blick auf ihren Beruf.

Wann ist ein Hörtest für Kinder sinnvoll?

Im Rahmen der U-Untersuchungen beim Kinderarzt sind auch immer wieder Hörtests vorgesehen. Am wichtigsten ist aber die Überprüfung des Hörvermögens kurz nach der Geburt. Denn zu diesem Zeitpunkt können noch viele Maßnahmen ergriffen werden, um eine angeborene Hörschädigung gut zu versorgen und dem Kind einen normalen Spracherwerb zu ermöglichen. Bei uns gibt es speziell ausgebildete Pädakustiker, die sich gezielt um die Belange hörgeschädigter Kinder und Jugendlicher kümmern.

Welche verschiedenen Hörgeräte gibt es?

Hörsysteme gibt es heute in den unterschiedlichsten Formen und Leistungsklassen. Abhängig von Hörverlust und den Hörzielen unserer Kunden kommen verschiedenste Systeme zum Einsatz: kleinste, nahezu unsichtbare Hörgeräte, die tief im Gehörgang platziert werden, aber auch Hörsysteme, die sich in Schmuckstücken „verstecken“, oder kleine, hinter dem Ohr getragene Systeme mit einem Miniaturlautsprecher im Gehörgang. Viele Hörsysteme bieten unabhängig von ihrer Form zusätzliche Funktionen an: Schnittstellen zum Smartphone oder TV, Apps zur Feinjustierung und automatisch arbeitende Tools, die in jeder Situation das Beste herausholen. Für Extremsportler sind Hörsysteme interessant, die besonders staub- sowie feuchtigkeitsresistent und nahezu wasserdicht sind und deren Mikrofone mit speziellen Filtern vor extremen Einflüssen geschützt sind – so etwas gibt es auch.

Wie hat sich die Hörgeräteakustik in den letzten zehn Jahren verändert?

Einerseits wird die Rechenleistung unserer kleinen „Hörcomputer“ immer umfangreicher und kommt teilweise an Notebooks oder Smartphones heran. Damit wird es für uns immer besser möglich, Hörsysteme auf die individuellen Anforderungen der Nutzer einzustellen. Komplexe Parameter und Funktionen erlauben es dem Träger, in manchen Situationen besser zu hören als der Normalhörende. Hinzu kommen die Vernetzung und der Austausch der Hörsysteme mit Smartphones und deren Apps. Heute gibt es Systeme, die sich in Smart-Home-Anwendungen integrieren lassen. Neue Forschungsergebnisse stellen uns auch zukünftig vor neue Aufgaben und fordern die Branche. Vielleicht wird es schon bald Hörsysteme gebe, die Sprachen übersetzen oder Vitalfunktionen erfassen können – eine spannende Zukunft liegt vor uns.

Von Gromke/PR

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Veranstaltung zum Tag des Hörens

Ein informationsreicher Nachmittag in der LVZ-Kuppel: Wir laden Sie ein zu interssanten Vorträgen zum Thema Kongnition/Demenz und Tinnitus. Namhafte Hersteller aus der Hörgerätebranche werden vor Ort sein und die technischen Highlights 2017 präsentieren.

Datum: 26. April 2017
Zeit: 15.45 Uhr
Ort: LVZ-Kuppel, Petersteinweg 19, 04107 Leipzig

Der Eintritt ist frei.

Um Anmeldung wird gebeten unter der kostenlosen Hotline 0800 - 2181 080.

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