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Unbemerkter Verschleiß - Nicht jede Endoprothese hält ein Leben lang

Gefragte Experten Unbemerkter Verschleiß - Nicht jede Endoprothese hält ein Leben lang

In Deutschland bekommen jedes Jahr knapp 400.000 Menschen ein künstliches Hüft- oder Kniegelenk. Bei etwa 37.000 Patienten jährlich wird eine sogenannte Wechselendoprothetik, also der Austausch eines Teils oder des gesamten künstlichen Gelenks durchgeführt. Denn nicht jede Endoprothese hält ein Leben lang.

150.000 Knie-Implantate werden jährlich in Deutschland eingesetzt.
 

Quelle: MediClin

Meist handelt es sich dabei aber nur um den Wechsel einzelner Elemente – das Ersetzen des gesamten künstlichen Gelenks ist in der Regel nicht notwendig.

Verschiedene Faktoren haben Einfluss darauf, ob und wann eine bestehende Endoprothese ausgetauscht werden muss. Dabei spielen vor allem das Alter und das Gewicht des Patienten sowie die Belastung der Endoprothese eine große Rolle. Aber nur bei durchschnittlich fünf bis zehn Prozent der künstlichen Gelenke wird nach zehn bis fünfzehn Jahren ein erneuter Eingriff notwendig. Und selbst dann müssen oft nur einzelne verschlissene oder gelockerte Teile ausgetauscht werden (Teilendoprothesenwechsel).

Ein vollständiger Wechsel wird nötig, wenn das künstliche Gelenk durch eine In­fektion oder einen Unfall geschädigt ist oder eine komplette Endoprothesenlockerung vorliegt. Dabei ist die stabile Verbindung zwischen körpereigenem Knochen und dem künstlichen Gelenkersatz verloren gegangen – meist aufgrund von abriebbedingten Entzündungen oder einer Erkrankung der Knochen. Die Wechseloperation ist im Vergleich zum ersten Gelenkersatz aufwendiger und anspruchsvoller, da durch vorbestehende Narben und Knochenverlust schwierige Ausgangsbedingungen bestehen. Daher sollten diese Operationen in einer spezialisierten Klinik und durch einen Operateur erfolgen, der viel Erfahrung mit Wechseloperationen besitzt.

"Oft bemerkt der Patient nicht, wenn eine Lockerung vorliegt, sodass eine regelmäßige Kontrolle durch einen Orthopäden von erheblicher Bedeutung ist. Zusätzlich sollten Endoprothesenträger auf ihren Körper hören. Wenn Symptome wie Instabilität, Bewegungseinschränkungen oder wieder auftretende Schmerzen festgestellt werden, sollte umgehend ein Facharzt zurate gezogen werden", empfiehlt Dr. med. Peter Hreusik, Oberarzt am Zentrum für Endoprothetik am Waldkrankenhaus Bad Düben.

Von MediClin/PR

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