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Osteoporose bekämpfen: Dem Knochenabbau entgegenwirken

Prävention Osteoporose bekämpfen: Dem Knochenabbau entgegenwirken

Die Verminderung der Knochendichte ist ein natürlicher Prozess, der mit dem fortschreitenden Alter einhergeht. Ist der vermehrte Abbau von Knochengewebe sehr stark, spricht man von Osteoporose – eine Krankheit, die bisher vor allem Menschen ab 60 Jahren betraf und die unter anderem starke anhaltende Rückenschmerzen verursachen kann.

Prävention steht für Dr. Joachim Bleeck an erster Stelle.
 

Quelle: Mediclin

Die Verminderung der Knochendichte ist ein natürlicher Prozess, der mit dem fortschreitenden Alter einhergeht. Ist der vermehrte Abbau von Knochengewebe sehr stark, spricht man von Osteoporose – eine Krankheit, die bisher vor allem Menschen ab 60 Jahren betraf und die unter anderem starke anhaltende Rückenschmerzen verursachen kann.

Aufgrund des immer ungesünderen Lebenswandels beobachten Mediziner dieses Phänomen jedoch immer häufiger auch bei jungen Menschen. „Es bedarf hier einer Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung“, mahnt Dr. Joachim Bleeck, Chefarzt des Zentrums für Wirbelsäulenerkrankungen und Traumatologie am MediClin Waldkrankenhaus Bad Düben.

Aus diesem Grund baut das Zentrum den Bereich der Osteologie – zu deutsch: Knochenlehre – nun aus. „Ziel ist es, den Bereich zu einem Osteologischen Schwerpunktzentrum zu entwickeln“, erklärt Dr. Bleeck, der sich seit über einem Jahrzehnt verstärkt mit der Osteologie beschäftigt. Einen Schwerpunkt innerhalb der Osteologie markiert die Knochenstoffwechselerkrankung Osteoporose, im Volksmund auch Knochenschwund genannt.

Innerhalb der Diagnostik hat man in Bad Düben deshalb ein besonderes Augenmerk auf erste Anzeichen einer Osteoporose. So wird bei Frauen ab 50 Jahren und bei Männern ab 70 Jahren standardmäßig eine Knochendichtemessung durchgeführt. Zudem wird im konkreten Verdachtsfall eine Risikoanalyse angeordnet. „Die Prävention steht bei uns ganz klar im Vordergrund. Bei ersten Anzeichen versuchen wir, mit einer medikamentösen Behandlung dem Knochenschwund entgegenzuwirken“, erklärt Dr. Joachim Bleeck. Erst bei akuten Fällen und wenn alle konservativen Behandlungsmöglichkeiten ausgeschöpft sind, greift man auf moderne minimalinvasive Operationsverfahren zurück, wie beispielsweise die sogenannte Radiofrequenz-Kyphoplastie, bei der mithilfe von gummiartigem Knochen­zement Wirbelfrakturen stabilisiert werden.

Prävention kann und sollte laut dem Experten jedoch schon sehr viel eher beginnen. Denn mit einer gesunden Lebensweise, ausreichend Bewegung an der frischen Luft und einer eiweißreichen Ernährung kann man dem Abbau der Knochendichte bereits frühzeitig entgegenwirken. „Vor allem der übermäßige Genuss von Cola ist für die Knochen äußerst ungesund. Denn durch Cola werden die Knochen sinnbildlich ausgespült und verlieren an Stabilität.“

Von MediClin/PR

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