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Mit Kräften haushalten: Wie viel Sport ist gut für mich?

Gesundheit Mit Kräften haushalten: Wie viel Sport ist gut für mich?

Sport steigert das Wohlbefinden, wirkt blutdrucksenkend und unterstützt die Gewichtsabnahme. Das müsste eigentlich bedeuten: Je mehr Sport, desto besser. "Studien konnten zeigen, dass das Risiko eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden durch regelmäßiges Sporttreiben reduziert werden kann", erklärt Marcel Reuter, Dozent an der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken.

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Wer in jeder freien Minute trainiert, geht über seine Kräfte. Foto: Kai Remmers

Saarbrücken. und Gesundheitsmanagement in Saarbrücken. So wurde deutlich, dass ein zusätzlicher Kalorienverbrauch von 2000 bis 3000 kcal/Woche durch Sport das präventive Optimum darstellt. "Dies entspricht etwa einem Lauftraining von 30 bis 40 Minuten pro Tag", so der Sportwissenschaftler.

"Sport in unkontrolliertem Ausmaß kann allerdings auch negative Folgen haben", warnt Reuter. Menschen trainieren mehr, wenn sie etwa an einem Marathon teilnehmen oder ihren Körper auf das Idealmaß formen wollen. In extremen Fällen wird in jeder freien Minute Sport gerieben - vor der Arbeit, in der Mittagspause und nach der Arbeit. "Doch man muss mit seinen Kräften haushalten", so der Fitnessexperte, "denn auch das Privat- und Berufsleben kosten viel Energie. In Kombination mit intensiver sportlicher Belastung kann die Regenerationszeit länger dauern." Unkontrolliertes Training und ein stressiger Alltag könnten Überlastungssymptome mit sich bringen.

Warnsymptome sind zum Beispiel eine schlechtere Leistungsfähigkeit, verursacht durch müde Beine und Konzentrationsmangel, die im Training und Alltag spürbar sind. Ebenso können Schlafstörungen die Folge einer starken Überlastung sein. "Treten solche Symptome auf, sollte man das Training reduzieren. Geschultes Personal in Fitnesseinrichtungen kann helfen, Trainingspläne zielorientiert zu erstellen und zu kontrollieren", empfiehlt Marcel Reuter. Ist eine Überlastung noch nach Wochen zu spüren, sollte man einen Arzt aufsuchen.

dpa

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