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Power bei Hitze: Trink-Tipps für Sportler

Gesundheit Power bei Hitze: Trink-Tipps für Sportler

Gerade im Sommer strömt beim Sport der Schweiß. Viel trinken ist da die Devise. Aber am besten vorm Training? Oder währenddessen? Ein Sportmediziner gibt Tipps.

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Wer bei Hitze länger als eine Stunde Sport treibt, sollte auch unterwegs etwas trinken.

Quelle: Klaus-Dietmar Gabbert

Saarbrücken. Wer bei heißen Temperaturen Sport treibt, muss besonders auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten - klar. Am besten startet man gut aufgeladen in eine Trainingseinheit.

"Eine halbe Stunde, bevor es losgehen soll, noch einen Liter Wasser runterzustürzen, ergibt wenig Sinn", sagt

Prof. Tim Meyer von der Deutschen Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention. "Das kann zu Magenproblemen führen, weil die Flüssigkeit sich dann noch im Magen befinden kann." Besser ist es, schon einige Stunden vor dem anstehenden Training mit dem Auffüllen der Flüssigkeitsreserven zu beginnen und am besten kontinuierlich über den Tag verteilt zu trinken.

Wer zum Beispiel nur bis zu einer halben Stunde mit dem Fahrrad unterwegs ist oder joggt, muss währenddessen nicht unbedingt trinken. "Zumindest kommt in dieser Zeit das Getränk nicht komplett im Kreislauf an. Auf den Flüssigkeitshaushalt kann man deshalb so kaum Einfluss nehmen", sagt Meyer. Wer etwas länger, insgesamt ungefähr eine Stunde, unterwegs ist, sollte unterwegs schon etwas trinken.

Aber: Auch bei kürzeren Trainingseinheiten ist der Kühlungseffekt durch kalte Getränke unterwegs nicht zu unterschätzen. Es kann helfen, die Körpertemperatur niedriger zu halten, erklärt der Sportmediziner. Das macht auch in Sachen Durchhaltevermögen Sinn: "Wenn die Körpertemperatur zu sehr ansteigt, nimmt der Körper das als Erschöpfung wahr." Das ist ein natürlicher Schutzmechanismus.

Was die Wahl der Getränke angeht, rät Meyer, großen Wert auf die individuelle Veträglichkeit und den Geschmack zu legen. Die Flüssigkeitsmenge an sich ist das Wichtigste. Eine weitere Substanz, über die man sich Gedanken machen kann: Natrium, also Salz. Das ist in handelsüblichem Mineralwasser enthalten - wenn man nicht ein speziell natriumarmes wählt, auch in ausreichender Menge.

dpa

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