Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Digitalisierung: Auswirkung auf die Bewerbung

Arbeit Digitalisierung: Auswirkung auf die Bewerbung

Die Digitalisierung hat den Bewerbungsprozess längst erreicht. Heute ist es Standard, die Bewerbung elektronisch zu machen, und mancher muss zum Beispiel in einer Auswahlrunde ein Video von sich aufzeichnen. Für Ältere ist es wichtig, hier am Ball zu bleiben.

Voriger Artikel
Interesse deutlich machen: So gelingt das Anschreiben
Nächster Artikel
Netz im Job privat nutzen: Betriebsrat darf mitsprechen

Was für Jüngere oft normal ist, sorgt bei älteren Bewerbern gar nicht so selten für einen erhöhten Puls. Wichtig ist, bei den sich ändernden Bewerbungsprozessen auf dem Laufenden zu bleiben. Foto: Franziska Gabbert

Hamburg. Die Digitalisierung wirkt sich auch auf den Bewerbungsprozess aus. Das fängt bei der Stellensuche an, die viele inzwischen auch online machen. Es geht über den Bewerbungsprozess, der inzwischen häufig elektronisch abläuft und hört bei der Bewerberauswahl noch nicht auf.

Mancher muss neben Angaben auf der Unternehmenshomepage einige Fragen per Videoaufzeichnung beantworten. So haben Personaler einen noch unmittelbareren Eindruck vom Kandidaten, erläutert Svenja Hofert, Karriereberaterin aus Hamburg. Nach Bewerbern wird häufig auch in sozialen Netzwerken gesucht.

Gerade ältere Berufstätige drohten da mitunter, den Anschluss zu verlieren. "Manche haben schon Schwierigkeiten, mehrere Dokumente in einem PDF zusammenzufassen", erklärt Svenja Hofert, Karriereberaterin aus Hamburg. Der Wissensstand zwischen älteren und jüngeren Jobsuchenden klaffe mitunter weit auseinander. Sie rät Älteren dazu, sich zu bemühen, bei diesen Neuerungen am Ball zu bleiben. Das sei ein Stück weit auch eine Haltungsfrage.

Die Gefahr, abgehängt zu werden, sieht sie vor allem bei jenen Bewerbern, die in eher kleineren Firmen arbeiten - und dort nach vielen Jahren im selben Job ihre Stelle verlieren. "Da fehlen manchmal auch einfache Kenntnisse von Word- oder Powerpoint", erzählt sie. In größeren Firmen gebe es das weniger, weil diese ihre Mitarbeiter häufig in Weiterbildungen regelmäßig schulen.

Gerde wer in einem eher kleineren Unternehmen tätig ist, kann sich zum Beispiel vornehmen, einmal im Monat etwas Neues auszuprobieren - das kann etwa die Nutzung eines sozialen Netzwerks sein. Dann ist man im Bewerbungsprozess auch weniger nervös, wenn man mit neuen technischen Herausforderungen konfrontiert ist. Und es hat vor allem den Effekt, dass man die Angst vor diesen Neuerungen verliert. Mancher wird schnell feststellen, dass vieles viel einfacher ist als gedacht.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Finden Sie auf LVZ-job.de - dem Stellenmarkt der LVZ - Ihren neuen Job in Leipzig und Umgebung. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr

  • Highfield Festival
    Highfield Festival

    Das war das Highfield-Festival 2015. Hier gibt's den Rückblick mit zahlreichen Fotos. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr