Volltextsuche über das Angebot:

26 ° / 17 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Drei von vier Berufstätigen sind an Feiertagen erreichbar

Arbeit Drei von vier Berufstätigen sind an Feiertagen erreichbar

Viele stehen auch an den freien Tagen für die Arbeit per Telefon und E-Mail zur Verfügung. Doch ruft am ersten Weihnachtstag der Chef an, ist das nicht gerade angenehm. Müssen Mitarbeiter da rangehen?

Voriger Artikel
Für Arbeitsbescheinigung nicht auf Lohnabrechnung warten
Nächster Artikel
Nie um eine Antwort verlegen: Schlagfertigkeit im Job

Auch an den Feiertagen halten sich drei von vier Berufstätigen bereit, falls der Chef sich meldet.

Quelle: Arno Burgi

Berlin. Drei von vier Berufstätigen (73 Prozent) sind an Weihnachten und Silvester trotz Urlaub für den Job erreichbar. Das hat eine repräsentative Umfrage von Bitkom Research ergeben.

Sechs von zehn (60 Prozent) sind bereit, in dieser Zeit auf geschäftliche Telefonate zu antworten, fast genauso viele (55 Prozent) erreicht der Chef theoretisch per E-Mail und SMS. An den freien Tagen für den Job zur Verfügung zu stehen, machen jedoch nur wenige aus freien Stücken: Von denen, die erreichbar sind, sagt jeder Zweite (48 Prozent), dass der Vorgesetzte das erwartet. Jeder Fünfte (20 Prozent) macht es allerdings, weil es ihm ein persönliches Anliegen ist. Für die Umfrage wurden im Auftrag des Branchenverbandes Bitkom 1007 Personen ab 14 Jahren befragt, darunter waren 504 Berufstätige.

Mancher stellt sich angesichts solcher hohen Werte nun die Frage: Müssen Mitarbeiter überhaupt an den Feiertagen zum Beispiel dienstliche Telefonate annehmen? "In der Regel nein", sagt Prof. Jobst-Hubertus Bauer, Experte für das Thema Arbeitsrecht aus Stuttgart. Erst einmal gelte der Grundsatz: Frei ist frei. Wer im Urlaub ist, den kann der Arbeitgeber nicht verpflichten, ans Telefon zu gehen. Bei Führungskräften könne das im Einzelfall allerdings auch einmal anders aussehen. Gibt es etwa eine Krisensituation im Betrieb, könne der Chef durchaus erwarten, dass führende Mitarbeiter etwa berufliche E-Mails beantworten, erläutert Prof. Bauer.

Etwas anders gilt auch, wenn im Arbeitsvertrag vereinbart ist, dass Mitarbeiter Rufbereitschaft haben - etwa bei Ärzten oder Feuerwehrleuten. In dem Fall muss es für den Vorgesetzten ebenfalls möglich sein, Beschäftigte zu kontaktieren.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Finden Sie auf LVZ-job.de - dem Stellenmarkt der LVZ - Ihren neuen Job in Leipzig und Umgebung. mehr

  • Erdbeer-Karte

    Sommerzeit ist Erdbeerzeit. Wollen Sie die süßen Früchte selber pflücken oder lokal kaufen? Wir verraten Ihnen, wo Sie Erdbeeren bekommen. Außerdem... mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr