Volltextsuche über das Angebot:

2 ° / -7 ° heiter

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
"Ich bin schwanger" - Wie sag ich es dem Chef?

Arbeit "Ich bin schwanger" - Wie sag ich es dem Chef?

Bei der Mitarbeiterin ist die Freude groß. Es hat geklappt mit der Schwangerschaft. Bleibt nur noch, es dem Chef zu sagen. Doch wann? Und wie?

Voriger Artikel
Online-Selbsttest bestimmt eigenen Arbeitstyp
Nächster Artikel
Nicht nachtreten: Was beim Job-Abschied zu beachten ist

Bevor Mitarbeiterinnen dem Arbeitgeber von ihrer Schwangerschaft berichten, sollten sie einen Zukunftsplan entwickelt haben.

Quelle: Andrea Warnecke

Köln. Freunden und der Familie erzählt man gerne, dass man schwanger ist. Es dem Arbeitgeber mitzuteilen, ist vielen dagegen nicht geheuer. Worauf Mitarbeiter achten sollten:

Zeitpunkt: Zuerst stellt sich vielen die Frage: Wann es dem Vorgesetzten sagen? Zwar schreibt das

Mutterschutzgesetz vor, dass man dem Arbeitgeber die Schwangerschaft mitteilen soll, sobald man davon erfährt. Das ist aber kein Muss, sagt Nathalie Oberthür. Sie ist in der Arbeitsgemeinschaft Arbeitsrecht im Deutschen Anwaltverein tätig. Letztendlich können Frauen den Termin also weitgehend frei bestimmen. Viele wollen zum Beispiel die ersten drei Monate der Schwangerschaft abwarten, da bis dahin das Risiko hoch ist, das Kind zu verlieren.

Reihenfolge: Auch wenn die Kollegin noch so nett ist: Der Erste, der im Büro von der Schwangerschaft erfährt, sollte der Vorgesetzte sein. "Sonst fühlt der sich übergangen und ist in der Folge im schlimmsten Fall wenig kooperativ", sagt der Karriereberater Thorsten Knobbe. Gibt es mehrere Vorgesetzte, sollte man sich an den direkten Chef wenden beziehungsweise an den, der disziplinarisch für einen verantwortlich ist.

Zukunftsplan: Vor dem Gespräch entwickeln Frauen am besten einen Zukunftsplan, den sie dann vorstellen. "Im Grunde interessiert den Chef vor allem: Wann kommt jemand wieder? Und unter welchen Voraussetzungen?", sagt Knobbe. Schwangere haben deswegen am besten bereits eine Idee, wie lange sie in Elternzeit gehen möchten, ob sie in Voll- oder Teilzeit wiederkehren wollen und wie ihr Aufgabengebiet dann aussehen kann.

Standfest bleiben: Möglicherweise nimmt der Vorgesetzte die Nachricht nur verhalten positiv oder sogar negativ auf. Die Schwangerschaft zwingt ihn schließlich dazu umzuorganisieren. Wichtig ist, sich nun nicht beirren zu lassen oder das Ganze persönlich zu nehmen. "Man muss zeigen, dass man Herrin der Lage ist", sagt Knobbe. Also nicht einknicken, wenn der Chef eine Lösung vorschlägt, die für einen selbst nicht gangbar ist.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Finden Sie auf LVZ-job.de - dem Stellenmarkt der LVZ - Ihren neuen Job in Leipzig und Umgebung. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr

  • Highfield Festival
    Highfield Festival

    Das war das Highfield-Festival 2015. Hier gibt's den Rückblick mit zahlreichen Fotos. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr