Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -6 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Ordnung am Arbeitsplatz führt zu besseren Ideen

Arbeit Ordnung am Arbeitsplatz führt zu besseren Ideen

Ordnung ist das halbe Leben. Das gilt auch für den eigenen Arbeitsplatz. Schon mit ein paar einfachen Tricks lässt sich Chaos verhindern. Psychotherapeutin Sabine Deitschun erklärt, wie das geht.

Voriger Artikel
Unternehmen muss keinen Raucherraum haben
Nächster Artikel
Vorsicht, der Chef surft mit - Sorgen um Datenschutz im Job

Haareraufen statt konzentriertes Arbeiten - ein unaufgeräumter Schreibtisch verhindert oft gute Einfälle.

Quelle: Jens Schierenbeck

Giengen an der Brenz. Wer sich feste Aufräumregeln für seinen Schreibtisch angewöhnt, schafft mehr Ordnung und Struktur im Arbeitsleben.

Ein unordentlicher Arbeitsplatz vermittele Unordnung oder gar Überforderung, sagt Psychotherapeutin Sabine Deitschun. Der Schreibtisch sei deshalb eine Art Visitenkarte. Die Arbeit sei meist effektiver, wenn der Arbeitsplatz ordentlich ist.

Laut dem Effizienzexperten Jürgen Kurz erlangt man schon mehr Ordnung, wenn man nur wenige Tipps befolgt. Als Erstes sei es hilfreich, eine einfache Ablageschale auf dem Tisch aufzustellen, in der Kollegen oder man selbst neue Dokumente ablegt. "Die kann man dann nach und nach systematisch abarbeiten." Er empfiehlt außerdem, die Papiere in fünf Schritten zu sortieren: Wegwerfen, an Kollegen weitergeben, ablegen, erledigen und terminieren. "Einfache Arbeiten, die circa fünf oder zehn Minuten dauern, sollte man direkt erledigen. Dann sind sie vom Tisch", erklärt Kurz.

Dann nutzen Arbeitnehmer am besten ein Wiedervorlagesystem im Buchformat mit 31 Fächern, für jeden Tag eines Monats einen. So muss ein Dokument vielleicht nicht direkt bearbeitet werden, sondern erst am fünften April. Dann legt man das Dokument in das fünfte Fach und schaut am dem Tag dort hinein. "Feste Strukturen schaffen Gelassenheit. Und nur wer gelassen ist, hat gute Ideen", erklärt Kurz. Der Geist sei dann frei, um über wichtige Dinge nachzudenken.

Für alles, was sonst auf dem Schreibtisch liegt wie Tacker, Locher und andere Dinge, sollten Angestellte feste Plätze vergeben. Private Bilder oder Glücksbringer dürfen ebenfalls auf den Schreibtisch. "Aber auch für sie sollte ein fester Platz vergeben werden", sagt Kurz. Wie Deitschun wirbt auch er für Rituale. "Rituale angewöhnen hilft beim Aufräumen."

Ordnung ist aber nicht nur für einen selbst wichtig, auch für Kollegen. "Sie müssen, wenn man mal im Urlaub ist, im Zweifelsfall abgelegte Dokumente dann auch auf dem Schreibtisch finden könnten", klärt Kurz über einen weiteren Vorteil der Ordnung auf.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles

Finden Sie auf LVZ-job.de - dem Stellenmarkt der LVZ - Ihren neuen Job in Leipzig und Umgebung. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Great Barrier Reef" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Great Barrier Reef im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Wave-Gotik-Treffen
    Wave Gotik Treffen

    Das Wave-Gotik-Treffen Leipzig feierte 2016 sein 25-jähriges Bestehen. Einen Rückblick mit vielen Fotos gibt es in unserem Special. mehr

  • Highfield Festival
    Highfield Festival

    Das war das Highfield-Festival 2015. Hier gibt's den Rückblick mit zahlreichen Fotos. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Onlineabo

    "LVZ-Online Extra" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kö... mehr