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Richtige Brille für den Arbeitsplatz finden

Arbeit Richtige Brille für den Arbeitsplatz finden

Viele Menschen arbeiten jeden Tag am Computer, andere müssen Unterlagen sortieren oder eher in die Ferne schauen. Gutes Sehen ist in jedem Fall wichtig. Welche Brille die richtige ist, entscheiden Mitarbeiter anhand unterschiedlicher Fragen.

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Mit der richtigen Brille können Berufstätige müden Augen vorbeugen.

Quelle: Patrick Pleul

Dortmund. Bei der Brillen-Wahl ist nicht nur wichtig, was der Arbeitnehmer sehen muss, sondern beispielsweise auch, ob es in Ordnung für ihn ist, bei Blickwechseln größere Kopfbewegungen zu machen. Darauf weist die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin in einer Broschüre hin. Ein anderer Punkt sei, ob der Mitarbeiter seine Brille ab und zu wechseln will - oder lieber nicht.

Beispielsweise jungen Menschen genüge oft eine Einstärkenbrille - diese kann für den Fernbereich, den Nahbereich oder den Monitor geeignet sein. Je nach Aufgabengebiet und Ansprüchen sind bei Alterssichtigkeit oft Zweistärken- oder Gleitsichtbrillen eher zu empfehlen. Ein Beispiel: Alterssichtige, die am Monitor arbeiten, in die Ferne und in die Nähe schauen und die Brille nicht wechseln möchten, sind oft mit einer Universal-Gleitsichtbrille gut beraten. Die Nachteile: Links und rechts an den Rändern des Glases lässt sich damit oft nur unscharf sehen, und die Brillenträger müssen den Kopf hin und her bewegen, um Nahes zu erkennen.

Aber nicht nur die Brille ist für gutes Sehen am Arbeitsplatz entscheidend: Auch die Lichtverhältnisse und die Position am Schreibtisch spielen eine wichtige Rolle. Gibt es nicht genug Tageslicht, sollten Deckenlampen immer eingeschaltet sein. Wer mag, sollte zusätzlich eine Leuchte am Arbeitsplatz einschalten. Der Abstand zwischen Augen und Bildschirm sollte etwa 75 Zentimeter betragen. Der Abstand hängt bei Brillenträgern aber auch von den Gläsern ab.

Die Experten warnen: Ist der Arbeitsplatz nicht richtig an die Bedürfnisse angepasst, kann es zu Sehproblemen und müden Augen kommen. Aber beispielsweise auch Verspannungen und Schmerzen im Nacken sind mögliche Folgen.

dpa

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