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Unfaire Arbeitsverteilung: Wie Mitarbeiter den Chef darauf ansprechen

Arbeit Unfaire Arbeitsverteilung: Wie Mitarbeiter den Chef darauf ansprechen

Während der Kollege Kaffee trinkt, stapelt sich bei einem anderen die Arbeit. Haben einzelne Mitarbeiter den Eindruck, der Chef verteilt die Aufgaben nicht fair, sollten sie nicht auf Konfrontationskurs gehen. Das wäre die falsche Strategie.

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Ein Arbeitnehmer in einem Büro in Hamburg sieht sich mit zahlreichen Anforderungen konfrontiert.

Quelle: Jens Schierenbeck

Flein. Wenn die Arbeitsbelastung sehr hoch ist, bedeutet das Stress für viele Mitarbeiter. Verstärkt wird dieses Gefühl, wenn sie den Eindruck haben, manche Kollegen hätten viel weniger zu tun. Ärger macht sich dann schnell breit.

Verteilt der Chef die Arbeit ungleichmäßig, sollten Mitarbeiter das ansprechen. Allerdings formulieren sie dann am besten "Ich-Botschaften", rät Carolin Lüdemann, Karrierecoach aus Flein bei Heilbronn. Das bedeutet, sie schildern ihren eigenen Eindruck - ohne dem Chef Vorwürfe zu machen. So können sie zum Beispiel sagen: "Ich habe das Gefühl, ich habe mehr zu tun als andere."

Ein Fehler sei es, den Chef direkt anzugreifen und zu sagen: "Sie geben mir mehr Arbeit als den anderen." Dann gerät der Vorgesetzte unter einen Rechtfertigungsdruck und versucht, das Problem zurückzuweisen. "So kommen Mitarbeiter nicht ans Ziel", warnt Lüdemann. Stattdessen sollten sie lösungsorientiert handeln und fragen: "Wie können wir Dinge anders verteilen?" Das regt den Chef zum Nachdenken an. Schließlich kann man sich gemeinsam hinsetzen und überlegen, was sich besser machen lässt.

Mancher hat vielleicht die Sorge vielleicht, die Kollegen damit in die Pfanne zu hauen. "Es ist legitim zu sagen: "Ich muss überdurchschnittlich viel leisten."", sagt Lüdemann. Das hat ja erstmal nichts mit den Kollegen, sondern mit einem selbst zu tun. Möglicherweise können Mitarbeiter das Problem aber vorher schon mal in einem Team-Meeting ansprechen, Kollegen dafür sensibilisieren und vielleicht gemeinsam auf Ursachenforschung gehen.

dpa

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