Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Sprühregen

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Doktortitel bleibt beste Voraussetzung für den Aufstieg

Arbeit Doktortitel bleibt beste Voraussetzung für den Aufstieg

Einen schicken neuen MBA oder den guten alten Doktorhut? Wer sich per Titel für höhere Aufgaben empfehlen will, hat die Qual der Wahl. BWLer müssen allerdings genauer hinsehen.

Voriger Artikel
Mensa vor allem bei Männern beliebt
Nächster Artikel
Privat oder gesetzlich? - Krankenversicherung für Studenten

Ein Doktorhut ist nicht nur in der Forschung wichtig, sondern kann auch bei der Karriere im Unternehmen eine große Hilfe sein.

Quelle: Peter Kneffel/dpa

Berlin/Freiburg. Wer ins Topmanagement aufsteigen will, macht mit einer Promotion wenig verkehrt. Mit einem Doktor können Bewerber besonders Potenzial signalisieren: Viele Personaler verbinden damit hohe Leistungsfähigkeit, Ausdauer und Selbstständigkeit.

Der Doktortitel ist noch immer der populärste Titel in den Spitzenetagen deutscher Unternehmen, erklärt Stefan Schmid, Professor für Internationales und Strategisches Management, in der Zeitschrift "Personalmagazin" (Ausgabe 10/2017).

Der Doktor hat damit in Deutschland eine ähnliche Funktion wie Abschlüsse der Elite-Unis Oxford und Cambridge in Großbritannien oder der Grandes Ecoles in Frankreich, die dort als wertiger gelten als Abschlüsse anderer Hochschulen. Diese Differenzierung zwischen Universitäten gebe es in Deutschland nicht, so der Experte. Der Doktor sei damit ein gutes Mittel, um sich von der Masse anderer Bewerber abzuheben.

Noch nicht so verbreitet in den Führungsetagen ist dagegen der MBA (Master of Business Administration). Das liegt auch daran, dass es ihn gerade in Deutschland noch nicht so lange gibt. In Zukunft sitzen also vermutlich mehr MBA im Chefsessel als heute. Allerdings sind viele Personalmanager dem neuen Titel gegenüber noch immer skeptisch. Denn oft wissen sie nicht genau, was dort eigentlich gelehrt wird, erklärt Schmid, der an der ESCP Europe Wirtschaftshochschule in Berlin unterrichtet.

Insgesamt verbinden Personaler den MBA eher mit breitem Wissen und Interdisziplinarität, den Doktor dagegen mit Tiefgang. Für angehende Führungskräfte kann es sich daher sogar lohnen, beide Abschlüsse zu erwerben, so der Experte.

Das gilt allerdings nicht für diejenigen, die einen Doktor oder auch nur einen Bachelor oder Master in BWL haben: Dafür seien die inhaltlichen Überschneidungen zwischen den Studiengängen zu groß.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Studium

Finden Sie auf LVZ-job.de - dem Stellenmarkt der LVZ - Ihren neuen Job in Leipzig und Umgebung. mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Der Leipziger Opernball „Moskauer Nächte“ lädt am 4. November aufs Parkett. Hier finden Sie Infos und Fotos zum Event. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • E-Paper
    E-Paper

    Mit unserem E-Paper-Abo können Sie die LVZ in digitaler Form täglich im Original-Layout im Web oder auf Ihrem Tablet lesen. mehr

  • Magicpaper
    Magicpaper

    Wenn Sie an Beiträgen in der gedruckten LVZ das Handy-Symbol entdecken, stehen ab sofort mithilfe der Magicpaper App zusätzliche digitale Inhalte f... mehr

  • Digital Abo

    "LVZ Digital Abo" heißt das Online-Premiumangebot der Leipziger Volkszeitung, das Sie überall auf der Welt und rund um die Uhr nutzen kön... mehr