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Zahl der Anfänger im Informatik-Studium ist so hoch wie nie

Arbeit Zahl der Anfänger im Informatik-Studium ist so hoch wie nie

MINT-Absolventen sind gesucht - heißt es immer wieder. In Informatik erreicht die Zahl der Studienanfänger im Studienjahr 2015 nun eine neue Rekord-Zahl. Etwas anders ist der Trend im Maschinen- und Verfahrensbau.

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Quelle: Fredrik von Erichsen

Wiesbaden. Die Zahl der Anfänger im Informatik-Studium ist gegenüber dem Vorjahr um 3,1 Prozent gestiegen. Das geht aus Zahlen des Statistischen Bundesamts hervor.

Insgesamt sind 36 553 Personen für das erste Hochschulsemester eingeschrieben - das sind so viele wie nie. Die Zahl der weiblichen Studienanfänger ist mit 8281 wieder deutlich geringer als die der männlichen, erreicht aber ebenfalls ein neues Hoch. Damit gibt es in Informatik eine etwas andere Entwicklung als bei der Zahl der Studienanfänger insgesamt: Sie ging um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück.

Laut Angaben der Gesellschaft für Informatik reicht diese leichte Steigerung bei den Studienanfängern in Informatik jedoch nicht aus, um den Bedarf an Fachkräften am Arbeitsmarkt zu decken. Die Bundesarbeitsagentur kann bestätigen, dass es derzeit deutliche Engpässe im Berufsfeld Informatik gibt.

Es existieren derzeit deutlich mehr offene Stellen in dem Bereich als potenzielle Bewerber unter den Arbeitslosen. Außerdem dauert es im Oktober 2015 im Schnitt 103 Tage, um eine Stelle im Informatik-Bereich zu besetzen. Das ist 20 Prozent mehr als die durchschnittliche Stellenbesetzungsdauer über alle Berufsgruppen hinweg.

Den umgekehrten Trend bei den Studienanfängerzahlen gibt es im Bereich Maschinenbau/Verfahrensbau. Dort ging die Zahl der Studierenden im ersten Hochschulsemester um 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Dort schrieben sich 39 434 Studierende ein, davon waren 8466 weiblich. Einen leichten Rückgang von 0,5 Prozent bei den Studierenden im ersten Hochschulsemester gibt es auch im Bereich Elektro- und Informationstechnik, die Zahl der Anfänger liegt bei 17 392.

dpa

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