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Woran erkennt man einen guten Handyvertrag?

Der richtige Handytarif Woran erkennt man einen guten Handyvertrag?

Immer und überall erreichbar – Handys haben die Art und Weise der Kommunikation nachhaltig verändert. Mit dem Aufkommen der ersten Smartphones ist das mobile Internet zunehmend wichtiger geworden. Mit der starken Verbreitung von Handy und Smartphone kommen Nutzer an entsprechend gestalteten Mobilfunkverträgen nicht mehr vorbei.

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Ein genauer Blick auf die möglichen Tarife ist wichtig, wenn Smartphone-Nutzer bei der Tarifauswahl am Ende Geld sparen wollen. Erst nach einer sorgfältigen Auswahl sollte der Vertrag unterzeichnet werden.

Quelle: TheDigitalWay (CC0-Lizenz) / pixabay.com

Laut Angaben des Statistischen Bundesamts besaß in Deutschland 2015 jeder Bundesbürger 1,17 Mobilfunkverträge. Viele Verbraucher setzen beim Thema Mobilfunk nach wie vor auf die Variante Postpaid. Heißt in der Praxis, dass die Nutzungsentgelte immer rückwirkend für eine Rechnungsperiode vom Konto abgebucht werden.

Prepaid-Tarife sind dann ideal, wenn von vornherein das Telefon eher sporadisch genutzt wird. Unter welchen Gesichtspunkten fällt die Entscheidung für oder gegen einen Tarif? Entscheidend für die Auswahl sind unterschiedliche Kriterien. Verträge mit einer niedrigen Grundgebühr sind nicht von Haus aus die beste Option. Prinzipiell gilt immer der Grundsatz, dass das Gesamtpaket entscheidet. Neben dem Verhältnis aus Preis und Leistung kommt es aber auch darauf an, wie gut das Netz des jeweiligen Providers ausgebaut ist – und wie ein Anbieter im Bereich Service abschneidet. Gerade dieser letztgenannte Punkt lässt sich oft nur prüfen, wenn bei Erfahrungsberichten anderer Nutzer etwas genauer hingeschaut wird.

Leistungen: Allnet-Flat und GB für mobile Downloads

Um eines vorwegzunehmen: Wer auf der Suche nach einem neuen Mobilfunkvertrag ist, darf nicht ausschließlich auf den Preis schauen. In erster Linie sollte sich darum Gedanken gemacht werden, welchen Zwecken der Vertrag dient.

Wo häufig Gespräche mit entsprechender Länge in verschiedene Netze zu führen sind, ist die Flatrate natürlich ein Must-have. Besonders für Vieltelefonierer interessant, boten Provider anfangs nur Module in ihren Flatrate-Tarifen an. Gewählt werden konnte zwischen Flatrates ins Festnetz oder ein bestimmtes Mobilfunknetz. Gespräche in anderer Netze rechneten die Anbieter nach wie vor auf Basis der Gesprächszeit ab.

Inzwischen sieht die Situation anders aus. Angeboten werden heute häufig sogenannte Allnet-Flats. Mehr als 85 Prozent aller Kunden entschieden sich laut einer Studie aus dem Jahr 2016 im vergangenen Jahr demnach für einen Tarif mit Allnet-Flat. Damit ist die Übertragung des Flatrate-Gedanken (einmal zahlen, unbegrenzt telefonieren) in alle Netze möglich. Der SMS-Versand wird hier häufig eingeschlossen. Aufgrund des Instant Messaging rückt dieser Service allerdings in den Hintergrund.

Spätestens mit dem Aufkommen der Smartphones ist das mobile Internet für die Mobilfunktarife ein Thema. Surfen unterwegs kostet – selbst über optimierte Webseiten – Ressourcen. Mehrere hundert MB kommen nur über die Internetseiten zusammen. Nutzer, die unterwegs zusätzlich Filme betrachten, Musik streamen und sich mit Spielen ablenken, verbrauchen schnell einige GB. Eine Abrechnung nach Datenvolumen wäre finanziell nicht sinnvoll.

Inzwischen werden die Mobilfunktarife mit Flatrateoptionen für den mobilen Datenverkehr ausgestattet. Aber: Die Provider stellen – je nach Tarif – in aller Regel aber nur ein begrenztes Datenvolumen mit Breitbandgeschwindigkeit zur Verfügung. Ist das Limit erreicht, wird die Verbindung gedrosselt. Es macht sich bezahlt, im Vorfeld einen Blick auf das üblicherweise verbrauchte Datenvolumen zu werfen.

Datennutzung Mobilfunktarif

Einige Anwendungen benötigen ein hohes Datenvolumen.

Quelle: privat

Kosten: Grundgebühr versus Nutzungsentgelt

Entscheidend für den Abschluss eines Handytarifs sind für viele die Gebühren. Diese Aussage gilt nach wie vor. Jeder Nutzer möchte für eine Leistung so wenig wie möglich bezahlen. Die bereits angesprochenen Flatrate-Modelle sind Ausdruck dieser Entwicklung.

Allerdings kann es sich für Wenigtelefonierer lohnen, auf einen „normalen“ Vertrag – mit Abrechnung der Gesprächskosten – umzusteigen.

Der zweite wichtige Punkt betrifft das Thema Download. Datentarife, in denen jedes einzelne MB berechnet wird, sind selten. Im Vergleich ist zu prüfen, wie hoch das Volumen ist, welches mit Breitbandgeschwindigkeit abrufbar ist – und wie stark der Provider beim Ausschöpfen des Downloadkontingents auf die Bremse tritt.

Achtung

Wer sich gegen die Variante Datenflatrate entscheidet, sollte sein Mobilgerät im Auge behalten. Einige Handys loggen sich automatisch ins Netz ein – sofern diese Funktion nicht deaktiviert wird. Hierdurch drohen erhebliche Kosten.

Bei den Kosten geht es nicht ausschließlich um die Grundgebühr und das Thema Flatrate. Leider blenden Nutzer gern Serviceentgelte für:

-      Ersatz- und Partnerkarte

-      Rufnummerportierung

-      Papierrechnung

aus. Dabei kann die Ersatzkarte (etwa nach einem Diebstahl) schnell 30 Euro kosten. Es rechnet sich, diese Posten gleich mit zu prüfen.

Kundenservice & Co.: Weitere wichtige Punkte

Mit den Leistungen und dem Preis sind bereits zwei der Hauptkriterien in der Entscheidung für einen Mobiltarif abgedeckt. Aber: Aus Sicht eines Nutzers ist es anzuraten, bei einigen zusätzlichen Aspekten hinzuschauen.

Hierzu gehört der Kundenservice. Leider zeigt sich in der Praxis immer wieder, dass einige der Provider Kundenanfragen kritisch gegenüberstehen. Der Support zeigt wenig Motivation oder es mangelt mitunter an Kompetenz (oder beidem). In der Praxis tauchen regelmäßig Erfahrungsberichte auf, in denen es um teils falsche Aussagen des Supports geht – die den Geschäftsbedingungen in Teilen sogar widersprechen.

An diesem Punkt wäre auch zu prüfen, wie ein Provider mit Kündigungen umgeht. Leider stoßen Verbraucher – gerade mit außerordentlichen Kündigungen– nicht immer auf offene Ohren. Selbst wenn es offensichtlich Gründe für diesen Schritt gibt, sieht sich der eine oder andere Provider hier mitunter im Recht – selbst wenn das BGB eine außerordentliche Kündigung dem Verbraucher verbindlich in die Hand gibt.

Smartphone in der Hand

Neues Smartphone oder nicht? Auch dies entscheidet sehr deutlich über die Höhe der Kosten für einen neuen Handyvertrag. Wer das Neugerät nicht benötigt, kann viel Geld sparen.

Quelle: niekverlaan (CC0-Lizenz)

Fazit: Mit Weitblick für den Handyvertrag entscheiden

Täglich werden in Deutschland Mobilfunkverträge abgeschlossen. Als Neukunde ist man auf ein besseres Angebot gestoßen – oder lässt als Bestandskunde einen alten Vertrag verlängern. Egal, warum sich Verbraucher für diesen Schritt entscheiden, bei der Suche nach einem neuen Tarif stehen verschiedene Aspekte im Mittelpunkt. Die Leistungen und Preis – in Form der Grundgebühr und Nutzungsentgelte – sind zwei bestimmende Faktoren. In der Praxis kommt es aber darauf an, sich für ein solides Gesamtpaket zu entscheiden. Ein Grundsatz, welche die Servicequalität genauso in den Mittelpunkt rückt wie die Frage, ob das Netz des neuen Anbieters überhaupt in ausreichender Qualität verfügbar ist.

Redaktion

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