Volltextsuche über das Angebot:

17 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Chaos Computer Club hackt Iris-Scanner des Samsung Galaxy S8

Technik Chaos Computer Club hackt Iris-Scanner des Samsung Galaxy S8

Das Smartphone mit dem eigenen Iris-Muster zu entsperren, soll Daten vor fremdem Zugriff schützen. Dieses Sicherheitsversprechen ist offenbar etwas hochgegriffen. Experten des Chaos Computer Clubs haben den Iris-Scanner des Samsung Galaxy S8 überlistet - mit einem Foto.

Voriger Artikel
Netze im Test: Telekom beim Mobilfunk vorn
Nächster Artikel
Whatsapp-Kettenbrief mit neuem Namen in Umlauf

Die für die Iriserkennung zuständigen Kameras und die Infrarotleuchte stecken oberhalb des Displays von Samsungs Galaxy S8.

Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn

Berlin. Der Iris-Scanner in Samsungs Galaxy S8 ist offenbar recht einfach zu knacken. Das legt ein

Bericht des Chaos Computer Clubs (CCC) nahe.

Zur Überlistung der Sicherheitssperre reichte ein im Nachtmodus der Kamera angefertigtes

Foto des Nutzerauges aus mittlerer Distanz. Dieses druckten die Sicherheitsforscher mit einem Laserdrucker aus. Anschließend platzierten sie eine Kontaktlinse auf der ausgedruckten Iris, um die Wölbung eines menschlichen Auges zu simulieren. Die Telefonsperre ließ sich auf diese Weise umgehen, wie ein Video des CCC zeigt.

Auf Anfrage erklärte Hersteller Samsung, der Fall sei bekannt. Der im Galaxy S8 genutzt Iris-Scanner werde rigorosen Tests unterzogen und verhindere Überlistungsvorgänge mit Fotos einer menschlichen Iris. Sollte es sich beim beschriebenen Fall um eine Sicherheitslücke handeln, wolle man so schnell wie möglich reagieren.

CCC-Sprecher Dirk Engling rät Nutzern des Galaxy S8 zum Schutz per PIN-Code. Denn mit aktivierter Iriserkennung reicht schlimmstenfalls ein Foto des Nutzer aus, um Zugriff auf das Gerät zu erhalten. Neben persönlichen Daten wie Kontakten, Adressen, Fotos und Kommunikationsverläufen könnten so auch Bezahlinformationen in Gefahr sein.

Die Überwindung des Iris-Scanners ist nicht das erste Beispiel, dass biometrische Sicherungssysteme nicht die vom Hersteller versprochene Sicherheit liefern. Bereits 2013 zeigte der CCC, dass sich

Apples Fingerabdruck-Sperre TouchID mittels nachgedruckter Fingerabdrücke entsperren lässt.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles
  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Der Leipziger Opernball „Moskauer Nächte“ lädt am 4. November aufs Parkett. Hier finden Sie Infos und Fotos zum Event. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr