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Google: Millionen Smartphones bekommen virtuelle Realität

Telekommunikation Google: Millionen Smartphones bekommen virtuelle Realität

Bisher sind nur wenige Android-Telefone mit der Google-Plattform "Daydream" für die Anzeige virtueller Realität nutzbar. Das wird sich schnell ändern, verspricht der zuständige Manager.

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Google will alle Android-Smartphones VR-fähig machen.

Quelle: Franziska Gabbert

Barcelona. Google will seine Plattform "Daydream" für die Anzeige virtueller Realität mit der Zeit in alle Smartphones mit seinem Android-System bringen. Die technischen Anforderungen seien dabei kein Problem, sagte der zuständige Google-Manager Amit Singh.

"Die heutigen Spitzen-Telefone entsprechen in einem Jahr der Mittelklasse und noch ein Jahr später den Einstiegsmodellen. Selbst wenn wir unsere technischen Anforderungen beibehalten, geht es um hunderte Millionen Smartphones", sagte Amit Singh auf dem

Mobile World Congress (27. Februar bis 2. März) in Barcelona.

Google hatte die "Daydream"-Plattform im vergangenen Jahr gestartet und die nötigen Schnittstellen auch in der aktuellen Version "Nougat" seines Betriebssystems Android eingebaut. Dabei dient ein Smartphone als Display, das in ein ebenfalls bei Google entwickeltes Gehäuse gesteckt wird. Zur Steuerung ist ein Controller mit berührungsempfindlichem Feld vorgesehen. Auf ein Konzept mit eingestecktem Smartphone setzt auch Samsung, während die Facebook-Firma Oculus, HTC und Sony teurere Headsets mit eigenem Display bauen. Google baut aber darauf, dass die meisten Menschen virtuelle Realität zunächst über Smartphone-Brillen erleben werden.

Zwischen virtueller Realität (VR) und der sogenannten erweiterten Realität (AR), bei der künstliche Inhalte in reale Umgebungen eingeblendet werden, gebe es einige Schnittstellen, sagte Singh. Das seien zum Beispiel Ressourcen zum Verarbeiten und Speichern von Daten. "Mit der Zeit dürfte es Brillen mit Gläsern geben, die durchsichtig sind und AR-Inhalte einblenden können - aber zugleich auch zum Display für VR werden können." Das werde aber "nicht in den nächsten ein, zwei Jahren" möglich sein.

dpa

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