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Internet der Dinge: Deutsche Telekom setzt auf "Schmalband"

Internet Internet der Dinge: Deutsche Telekom setzt auf "Schmalband"

Ein vernetztes Parksystem - das ist eines der Ziele, das die Deutsche Telekom mit dem Ausbau eines "Schmalband"-Netzes verfolgt. Außerdem sollen die Sendeanlagen der Industrie zum Messen und Sammeln von Daten dienen.

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Die Telekom will mit dem «Schmalband»-Netz ein stromsparendes Funk-Format einführen.

Quelle: Holger Hollemann

Hannover. Die Deutsche Telekom will die Vernetzung aller möglichen Techniken im Internet der Dinge mit einem speziellen "Schmalband"-Netz ankurbeln.

Der Service solle im zweiten Quartal starten, kündigte der Chef der Geschäftskunden-Sparte T-Systems, Reinhard Clemens, auf der Technologiemesse

Cebit (20. bis 24. März) in Hannover an. Die Sensoren müssten nicht mehr verkabelt werden, weil das Funk-Format extrem stromsparend sei. Und das Signal reiche bis zu fünf Etagen tief in ein Parkhaus hinein, betonte Clemens.

Der Bonner Konzern macht sich diese Merkmale zunutze, um etwa Parkplätze in Hamburg zu vernetzen und von unterwegs aus buchbar zu machen. Die Akkus der Sensoren im Boden der Parkplätze hielten 15 Jahre, sagte Clemens. Als weitere Städte sollen unter anderem Dortmund, Moers und Saarbrücken folgen. Im Laufe des Jahres will die Telekom das "Schmalband"-Netz (Narrowband) deutschlandweit anbieten. Die Sendeanlagen können in heutige LTE-Systeme und auch in künftigen 5G-Datenfunk integriert werden.

Die Telekom vertreibt für die Technik auch eine Box mit Sensoren, die zum Beispiel Temperatur und Vibrationen messen kann. Die Idee ist, die Boxen an bestehender Technik wie Industriemaschinen oder Fahrstühlen anzubringen. Die Batterien der Box halten drei Jahre.

"Das wird in der Industrie das Sammeln und Auswerten von Daten massiv vorantreiben", zeigte sich Clemens überzeugt. Man müsse auch nicht auf neue Produkte warten, "sondern das kann auch auf bestehende Technik geklebt werden". Ein weiterer Vorteil sei, dass die Narrowband-Technologie auf internationalen Standards basiere: "Das ist keine deutsche Lösung, das ist eine globale Lösung."

dpa

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