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Nach Twitter-Hack: Verbundene Apps prüfen

Technik Nach Twitter-Hack: Verbundene Apps prüfen

Bei Hacks von Internetkonten sind nicht immer unsichere Passwörter das Problem. Auch geschenktes Vertrauen kann zum Bumerang werden, wenn Apps oder Dienste, denen man Zugriff auf seine Konten gewährt hat, Sicherheitslücken aufweisen.

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Twitter-Nutzer sollten regelmäßig die Sicherheitseinstellungen ihres Accounts überprüfen.

Quelle: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

Bonn/Berlin. Nach dem jüngsten Twitter-Hack sollten Nutzer alle Apps prüfen, denen sie Zugriff auf ihr Konto bei dem Kurznachrichtendienst gewährt haben. Das funktioniert wie folgt:

Twitter-Nutzer sollten unter

https://twitter.com/settings/applications in die Twitter-Einstellungen gehen. Dort klicken sie auf den Button "Zugriff widerrufen" neben der entsprechenden Applikation, erklärt Twitter in seinem

Hilfe-Center.

Dabei empfiehlt es sich gegebenenfalls, erst einmal der Analyse-Anwendung "The Counter", über die die Hacker offenbar Zugriff auf die betroffenen Accounts erlangt haben, die Verbindung zu entziehen. Grundsätzlich ist es aber wichtig, alle verbundenen Apps regelmäßig auf den Prüfstand zu stellen. Wer auf bestimmte verbundene Apps nicht verzichten kann oder will, sollte zumindest nachschauen, ob diese wirklich Twitter-Schreibrechte benötigen und - falls nicht -, ob diese entzogen werden können.

Hacker hatten über Tausende Twitter-Konten Anfeindungen gegen die Niederlande und Deutschland mit Bezug zum aktuellen Streit um Wahlkampfauftritte türkischer Politiker verbreitet.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik

(BSI) rät ohnehin generell dazu, nur Apps zu installieren, die tatsächlich benötigt werden: "Jede zusätzliche App stellt zunächst ein zusätzliches Sicherheitsrisiko dar, selbst wenn es sich um ein seriöses Angebot handelt." Denn: "Praktisch jede Software enthält Sicherheitslücken", so das BSI weiter.

Wer ohnehin keine Apps mit Twitter verbunden hat, kann die

Sicherheit seines Kontos durch das Aktivieren der sogenannten Zwei-Faktor-Authentifizierung, die bei dem Kurznachrichtendienst als

Anmeldebestätigung bezeichnet wird, signifikant erhöhen. Dabei wird zusätzlich zu Benutzername und Passwort ein Sicherheitscode abgefragt. Dieser wird bei jedem Anmeldeversuch per SMS aufs Smartphone geschickt.

dpa

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