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Nächster Discounter bietet Streaming-Musik billiger an

Technik Nächster Discounter bietet Streaming-Musik billiger an

Bei immer mehr Discountern findet sich Streaming-Musik im Angebot. Nun hat sich der französische Dienstleister Deezer zu einer Zusammenarbeit mit Lidl entschieden. Dessen Premium-Service soll hier einige Euros weniger kosten.

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Der internationale Musikstreaming-Dienst Deezer will sein Abo über einen Discounter verkaufen. Als Partner hat er sich Lidl ausgesucht.

Quelle: Selin Verger

Berlin. Ein weiterer Streaming-Musikdienst bietet sein Abo bei einem Discounter günstiger an. Bei Lidl soll der Premium-Service des französischen Anbieters Deezer dauerhaft 7,99 Euro pro Monat kosten statt der üblichen 9,99 Euro auf der eigenen Seite oder 12,99 Euro auf der iTunes-Plattform.

Seit rund einem Jahr gibt es zu diesem Preis bereits beim Lidl-Rivalen Aldi das Streaming-Abo vom Deezer-Konkurrenten Napster. Die Kooperationen laufen aber nach etwas unterschiedlichen Modellen. Während der Napster-Service bei Aldi vorrangig unter der Discounter-Marke "Aldi Life" verkauft wird, soll es bei Lidl ab kommender Woche lediglich günstigere Gutscheine für Deezer-Abos geben.

"Das war uns wichtig, nachdem wir so viele Jahre in den Aufbau der Marke investiert haben", sagte Michael Krause, der bei Deezer für das internationale Geschäft zuständig ist. Er glaube nicht, dass die Discounter-Angebote einen generellen Preisrutsch von der üblichen Marke von 9,99 Euro im Monat für das Komplett-Angebot der Streaming-Dienste auslösen werden.

Das Geschäft der Musikindustrie verlagert sich schnell von CDs und Internet-Downloads zu Streaming-Diensten, bei denen die Songs direkt aus dem Netz abgespielt werden. Marktführer ist Spotify aus Schweden mit mehr als 100 Millionen Nutzern, von denen rund 40 Millionen zahlende Abo-Kunden sind.

Apple Music kam als Nummer zwei zuletzt auf 17 Millionen zahlende Kunden und hat keine Gratis-Version. Napster und Deezer sind die kleineren international agierenden Anbieter. Deezer plante im Herbst vergangenen Jahres einen Börsengang, sagte ihn aber unter Hinweis auf ein schlechtes Marktumfeld ab.

dpa

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