Volltextsuche über das Angebot:

29 ° / 17 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Office-Makroviren sind wieder eine Bedrohung

Technik Office-Makroviren sind wieder eine Bedrohung

Ein unbedachter Klick und schon ist die Schadsoftware heruntergeladen. PC-Nutzer, die häufig Office-Dokumente aus dem Internet nutzen, sollten genau darauf achten, wann sie eine Datei aktivieren. Es lauert die Gefahr von Makroviren.

Voriger Artikel
Kostenloses Sprachportal Bab.la
Nächster Artikel
Private Fotosammlung auf drei Datenträger speichern

Wer ein Makro-Befehl in einem heruntergeladenen Office-Dokument öffnet, kann sich schnell Schadsoftware auf dem PC einhandeln.

Quelle: Sebastian Kahnert (Symbolbild)

Berlin. Wer etwa ein Word-Formular per Mail erhält oder aus dem Netz herunterlädt und öffnet, bekommt meist einen gelben Sicherheitshinweis angezeigt. Dieser informiert darüber, dass sogenannte Makros deaktiviert sind.

Einträge in den Feldern funktionieren erst, wenn man etwa "Inhalt aktivieren" anklickt. Das sollten Nutzer bei Office-Dokumenten wie Word, Excel oder Powerpoint aber niemals arglos tun, warnt der

Verband der Internetwirtschaft (Eco). Denn in den Dokumenten können Makroviren stecken.

Makros sind eigentlich Befehlsserien, die zur Automatisierung wiederholt auszuführender Aufgaben in Office-Programmen verwendet werden. Dieses Werkzeug kann aber auch missbraucht werden, um per Makro Schadsoftware, die auf einen Rechner gebracht werden soll, in ein Dokument einzubetten.

Ihre Hochphase hatten Makroviren zwar in den 90er Jahren, jedoch beobachtet der Verband derzeit wieder sowohl groß angelegte Spam-Kampagnen mit Makroviren als auch gezielte Social-Engineering-Mails mit verseuchten Office-Anhängen: Sie sind etwa als Bewerbung, Rechnung oder Auftrag vom Vorgesetzten getarnt und sollen den Empfänger so neugierig machen, dass er das Dokument im Mail-Anhang oder per Klick auf einen gefährlichen Link öffnet.

Nutzer können sich vor den Viren schützen, indem sie beim Öffnen von Anhängen oder bei Downloads im Allgemeinen skeptisch sind und das Ausführen von Makros im Normalfall ablehnen - vor allem wenn die Quelle des Dokuments unbekannt oder nicht vertrauenswürdig ist. Ein Virenscanner mit aktuellen Definitionen darf auf dem Rechner natürlich auch nicht fehlen.

Auch wenn bei Microsoft inzwischen standardmäßig alle Makros aus unbekannten Quellen deaktiviert sind, kann es nicht schaden, die Makroeinstellungen in den sogenannten Trust- oder Sicherheitszentren der Office-Programme regelmäßig zu kontrollieren - jeweils unter "Datei/Optionen/Trustcenter/Einstellungen für das Trustcenter/Einstellungen für Makros". Als Alternative empfehlen die Experten auch die Nutzung des kostenlosen Open-Source-Büropaktes Libre Office.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuelles
  • Auf dem Lutherweg

    Spannende Entdeckungsreise mit Martin Luther: Die LVZ pilgert zum Jubiläumsjahr der Reformation 2017 auf dem Lutherweg. mehr

  • Gutes von hier

    Das regionale Schaufenster mit Produkten und Dienstleistungen aus dem Leipziger Raum - von traditionell bis innovativ. Gutes von hier eben! mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Sparkassen Challenge
    Logomotiv der Sparkassen Challenge 2017

    "Sport frei!" heißt es auch 2017 bei zahlreichen Wettkämpfen der Sparkassen-Challenge. Alle Events mit vielen Fotos finden Sie hier! mehr

  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr