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Vodafone: unbegrenzte Datennutzung für bestimmte Apps

Technik Vodafone: unbegrenzte Datennutzung für bestimmte Apps

Mit dem Smartphone unbegrenzt Netflix-Filme schauen oder Musik streamen - das können nun auch Vodafone-Kunden. Je nach Wahl und Anzahl der Dienste kostet dies aber extra.

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Vodafone führt die unbegrenzte Nutzung von Diensten wie Amazon Prime, Netflix oder Napster ein.

Quelle: Rolf Vennenbernd/dpa

Düsseldorf. Vodafone bietet seinen Mobilfunk-Kunden jetzt eine Daten-Flatrate für bestimmte Dienste und Apps an. Allerdings können sich durch die Nutzung die Tarifkosten erhöhen.

Daten-intensive Angebote wie Videos über Amazon Prime oder Netflix sowie Musikstreaming über Napster oder Deezer werden künftig nicht mehr auf das Volumenkonto des Nutzer angerechnet, wenn dieser einen entsprechenden Vodafone Pass erwirbt. Die Telekom hatte bereits im April für die mobile Nutzung datenintensiver Dienste einen speziellen Tarif ("StreamOn") eingeführt, dafür allerdings auch Kritik von Verbraucherschützern geerntet.

Vodafone-Kunden können in den Tarifen Red und Young bis zu vier verschiedene Pässe abonnieren, etwa für Video, Musik, für Chats sowie für die Nutzung sozialer Netzwerke. Beim Vertragsabschluss ist ein Pass kostenlos enthalten, weitere Pässe sollen je fünf Euro pro Monat kosten, ein Video-Pass schlägt mit 10 Euro zu Buche. Zu den ersten Partner-Apps gehören Facebook Messenger, Telegram, Threema und WhatsApp, Facebook, Instagram, Pinterest und Twitter, Amazon Music, Deezer, Napster und Soudcloud, Amazon Prime Vieo, Netflix sowie Sky Go und Vevo. Weiter sollen folgen.

Beim "StreamOn"-Service der Telekom werden ebenfalls bestimmte datenintensive Dienste wie Apple Music, Amazon, Netflix und Youtube nicht auf das Datenkonto des Kunden angerechnet. Verbraucherschützer kritisieren, dass das Angebot gegen die Netzneutralität verstoße, nach der alle Daten unterschiedslos durchs Netz geleitet werden müssen. Sie hegen die Befürchtung, dass das Angebot auf lange Sicht die Wahlfreiheit der Verbraucher beschränke und kleinere Anbieter zu große Hürden in den Weg gelegt würden. Die Bundesnetzagentur prüft noch, ob das Angebot gegen EU-Recht verstößt.

dpa

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