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Worauf es beim Smart-TV mit Ultra-HD ankommt

Technik Worauf es beim Smart-TV mit Ultra-HD ankommt

Smart und hochauflösend - das sind mittlerweile die meisten neuen Fernseher. Aber beim Kauf sollten Interessenten auf zukunftssichere Ausstattung achten - und auch der Internetanschluss muss den neuen Herausforderungen gewachsen sein.

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Für hochauflösendes TV-Bilder zuhause braucht man nicht nur einen modernen UHD-Fernseher. Auch das Internet muss schnell genug sein - falls UHD-Filme gestreamt werden sollen.

Quelle: Andrea Warnecke

Göttingen. Die Pixel werden immer mehr, die Bedienung immer leichter - aber lohnt sich der Kauf eines Ultra-HD-Fernsehers (UHD, 3840 zu 2160 Pixel) bereits? Daniel Rottinger vom Telekommunikationsportal "teltarif.de" rät zum Abwarten.

"Zwar gibt es schon eine Menge UHD-Fernseher auf dem Markt, aber nur die wenigsten sind auch mit dem neuesten Standard

UHD-Premiumausgestattet." Geräte mit diesem Label sind nämlich auch für künftige Entwicklungen beim Bewegtbild bereit. Sie können etwa 10 Bit Farbtiefe, erweiterten Farbraum und hohen Kontrastumfang (HDR) darstellen.

Erste marktreife Geräte wurden Anfang September auf der Elektronikmesse IFA in Berlin gezeigt. "UHD-Premium steht derzeit noch am Anfang", sagt Rottinger. Er rechnet allerdings für das kommende Jahr mit vielen neuen Geräten und auch mit fallenden Preisen.

Was noch fehlt, ist Filmmaterial in ausreichender Menge. Und auch hier ist der Markt in Bewegung. Streamingdienste wie Amazon oder Netflix zeigen bereits erste Filme und Serien in UHD, teilweise auf kompatiblen Geräten auch schon in HDR. Um solch hochauflösendes Material zu streamen, braucht es aber mehr als nur einen modernen UHD-Fernseher. Auch die Internetverbindung muss schnell genug sein. Für UHD-Inhalte empfehlen die Anbieter mindestens 15 Megabit pro Sekunde (MBit/S), besser 25 MBit/S für störungsfreie Wiedergabe.

Mit der UHD-Blu-ray gibt es nun auch einen physischen Datenträger für hochauflösende Filme - eine Alternative für Nutzer mit langsamen Internetanschlüssen. Verfügbare Abspielgeräte sind allerdings noch rar und recht kostspielig.

dpa

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