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"test": Funklautsprecher können mit Mini-Anlagen mithalten

Technik "test": Funklautsprecher können mit Mini-Anlagen mithalten

Die Mini-Hifi-Anlage hat harte Konkurrenz bekommen: Vernetzte Funklautsprecher bringen Musik aus vielen Quellen und auch das Internetradio in viele Wohnungen. Stiftung Warentest hat 14 Modelle auf den Prüfstand gestellt. Eine Erkenntnis: Die meisten klingen gut.

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Gute Musik gibt es auch ohne Kabel. Das zeigt ein Test von 14 Funklautsprecher-Modellen.

Quelle: Florian Schuh

Berlin. Beim guten Klang müssen sich vernetzte Funkboxen nicht mehr hinter klassischen Mini-Hifi-Anlagen verstecken. Das hat eine Untersuchung von Stiftung Warentest ergeben.

Auf dem Prüfstand standen dabei 14 Modelle von acht Herstellern mit Preisen zwischen 170 und rund 1000 Euro. Fünf davon erhielten die Bewertung "gut", acht "befriedigend", ein Boxenpaar bekam ein "ausreichend", berichtet die Stiftung in ihrer Zeitschrift "test" (Ausgabe 12/2016). 

Alle getesteten Modelle wählen sich ins heimische WLAN ein. Über das drahtlose Netzwerk verbinden sie sich mit dem Smartphone oder Computer, bedient wird per App oder mit einer kleinen Fernbedienung. Über das Internet kommen Songs von Streamingdiensten und das Webradio auf die Boxen. Und weil daheim noch viele Geräte ohne WLAN-Zugang stehen, gibt es an vernetzten Funkboxen häufig noch analoge Eingänge, zum Beispiel für CD-Spieler. Gäste verbinden sich am besten per Bluetooth, um beispielsweise Musik von ihrem Smartphone abzuspielen.

Üblicherweise werden Funkboxen einzeln verkauft, was für ungewohnten Stereoklang sorgt, schreiben die Tester. Werden beide Stereokanäle in einer Box abgespielt, ist kaum eine räumliche Trennung zu hören. Dafür lassen sich die Boxen gleicher Hersteller meist zu Stereosystemen zusammenschalten, oder sie können Musik auch per Funk an weitere Lautsprecher im Nebenraum senden.

Die Vernetzung hat noch einen Effekt: Teilweise senden Lautsprecher für den Betrieb unnötige Daten ins Netz. So sendeten im Test neun Lautsprecher für den eigentlichen Betrieb nicht benötigte Daten wie den Gerätestandort oder eine eindeutige Gerätekennung per Internet an den Hersteller. Fünf Modelle sendeten dagegen nur mit dem Betrieb zusammenhängende Daten oder erhoben sie ohne eindeutige Kennung des Geräts. Sicherheitsrelevante Schnitzer wie die unverschlüsselte Übertragung von Zugangsdaten leistet sich allerdings kein Modell.

dpa

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