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Safari am Bildschirm: Livebilder von wilden Tieren sehen

Technik Safari am Bildschirm: Livebilder von wilden Tieren sehen

Tagelang auf der Lauer liegen, um Tiere in der Wildnis zu beobachten - das kennt man von Tierfilmern. Doch bei "explore.org" haben auch Internetnutzer die Möglichkeit, Tiere aller Art gründlich ins Visier zu nehmen.

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Wer nicht selbst am Fluß die Bären beim Lachsfischen beobachten kann, schaut durch die Webcam von «explore.org» zu. jScreenshot: explore.org

Quelle: Explore.org

Berlin. Elefanten erfrischen sich an einem Tümpel in Afrika, Bären fischen Lachse aus einem Fluss: Solche Szenen live zu sehen, ist der Traum vieler Naturfreunde. Doch entsprechende Reisen sind teuer. Stattdessen können Naturfreunde die Webseite "explore.org" erkunden.

Dort zeigen Kameras Livebilder aus der Natur. Die Bandbreite der Streams ist groß: Einer zeigt Papageientaucher im US-Bundesstaat Maine, ein anderer einen Bienenkorb in Bayern. Manche Videos zeigen Livebilder aus Aquarien oder Aufzuchtstationen.

Dazu gibt es ergänzende Informationen zu den Aufnahmen. Wo steht die Kamera? Wer hat sie aufgestellt? Wann sind die besten Einschaltzeiten? Manche Streams sind auch mit Informationen zu den gezeigten Tieren und Gegenden sowie weiterführenden Links angereichert. Etwa zu den Organisationen, die die Kameras betreiben. "explore.org wird von einer Stiftung getragen, die gemeinnützige Organisationen unterstützt."

Zum Festhalten besonders schöner Szenen bietet die Webseite einen Button für Bildschirmfotos im Stream. Das Foto kann direkt über soziale Medien geteilt oder auf dem eigenen Rechner gespeichert werden.

Oft ist auf den Livestreams nicht viel zu sehen: dunkle Nacht, ein ruhiger See oder trostlose Steppe. Um Tiere zu sehen, kann der Stream bis zu vier Stunden zurückgespult werden. Ein Blick in die Kommentare unter dem Stream ist auch lohnenswert: Dort posten Nutzer ihre besten Screenshots aus den Aufnahmen, auf denen die Tiere gut zu sehen sind. Viele der Videokanäle bieten auch Highlight-Clips aus den vergangenen Streams. Da lässt sich etwa beobachten, wie in einem Panda-Center in China einer der knuddeligen Bären einen Bambus-Ast verspeist.

dpa

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