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Arbeitsrecht
Arbeit
Wenn der Arbeitgeber Teilzeit-Arbeit verweigert, kann es sich lohnen dagegen zu klagen, wie ein Fall am Arbeitsgerichts Mönchengladbach zeigt. Foto: Michael Reichel

Will der Arbeitgeber einen Antrag auf Teilzeit ablehnen, braucht er dafür gute Gründe. Nicht ausreichend ist das Argument, dass es intern keine Ersatzkraft gibt, die bei Teilzeit einspringen kann.

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Arbeit
Arbeitgeber können einen Berufskraftfahrer nicht einfach zum Springer mit wechselnden Schichten machen.

Arbeitgeber brauchen gute Gründe, wenn sie einen Berufskraftfahrer vom Stammfahrer zum Springer mit wechselnden Schichten machen wollen. Sie müssen dabei auch die Interessen des Mitarbeiters beachten.

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Arbeit
Befristete Arbeitsverträge sind heute üblich. Foto: Jens Kalaene

Ein Mitarbeiter darf von seinem Arbeitgeber maximal dreimal befristet werden: So hört man es immer wieder. Doch diese Aussage stimmt nicht. Tatsächlich hängt es von der Art der Befristung ab, wie häufig Arbeitgeber Beschäftigten eine Anstellung auf Zeit anbieten kann.

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Arbeit
Bewerber, die nach einer Zusage den Job doch nicht erhalten, können Schadensersatz verlangen. Das geht jedoch nur mit einem eindeutigen Beleg für die Zusage.

Wird jemand trotz Zusage nicht eingestellt, kann er unter Umständen Schadenersatz verlangen. Voraussetzung dafür ist aber, dass er die Einstellungszusage nachweisen kann.

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Arbeit
Ist das Arbeitszeugnis fertig, bekommen es Arbeitnehmer nur unter gewissen Umständen zugeschickt.

Der neue Job läuft. Doch das Arbeitszeugnis vom ehemaligen Arbeitgeber steht noch aus. Ist es dann fertig, können Berufstätige nicht erwarten, dass es zugeschickt wird. Obwohl: Eine Ausnahme gibt es.

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Arbeit
Fallen Kündigung und Krankmeldung an einem Tag zusammen, muss der Kündigungsgrund geklärt werden.

Eine Arbeitsverweigerung kann zu einer fristlosen Kündigung führen. Das sollte auch ein Busfahrer zu spüren bekommen. Allerdings kam dem Rauswurf eine Krankschreibung dazwischen. Wie die Rechtslage dann ist, kärte das Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz.

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Arbeit
Keine Toleranz: Fremdenfeindliche Aussagen im Betrieb können zur fristlosen Kündigung führen.

Fremdenfeindliche Parolen im Betrieb? Arbeitsrechtlich ist eindeutig, was aus so einem Verhalten folgen kann. Unklarer ist das bei Äußerungen von Arbeitnehmern in privaten Accounts in sozialen Netzwerken.

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Arbeit
Ein Mitarbeiter, der die Firmenkredite für private Zwecke missbraucht, riskiert die Kündigung.

Wer bei einer Auslandsreise über die Kreditkarte der Firma verfügt, sollte damit verantwortungsvoll umgehen. Geht etwa ein privater Abstecher auch auf Kosten des Arbeitgebers, kann die Kündigung folgen. Das zeigt ein Urteil des Landesarbeitsgerichts Nürnberg.

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Arbeit
Wer mit dem Dienstapparat private Gespräche führt, riskiert seinen Job. Dies gilt erst recht, wenn kostenpflichtige Hotlines angerufen werden.

Einer Mitarbeiterin wird fristlos gekündigt, weil sie mehrmals vom Dienstapparat eine Glücksspielhotline anruft. Mancher fühlt sich nun unbehaglich: Viele tätigen ab und zu vom Büro aus Anrufe, die eigentlich privat sind. Ist das in Ordnung?

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Arbeit
Ob Mitarbeiter mit ihrem Auto zur Arbeit kommen oder nicht - Arbeitgeber dürfen darüber nicht bestimmen.

Ob mit dem Auto, dem Fahrrad oder der Bahn: Wie Angstellte zur Arbeit kommen, darf der Arbeitgeber in der Regel nicht bestimmen. Das entschied zuletzt das Arbeitsgericht Berlin.

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Arbeit
Wer sich mit einer Behinderung bewirbt, muss diese beim Vorstellungsgespräch rechtlich gesehen nicht zwingend angeben. Es kann aber empfehlenswert sein, dies doch zu tun, um ein besseres Vertrauensverhältnis mit dem Arbeitgeber zu erreichen.

Wer ein Handycap hat, traut sich oft nicht ins Bewerbungsgespräch. Dabei müssen rein rechtlich betrachtet Behinderungen nicht immer angegeben werden. Um eine gute Vertrauensbasis zu schaffen, ist es aber sinnvoll, dies doch zu tun.

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Arbeit
Azubis können für Überstunden einen Freizeitausgleich oder eine Vergütung einfordern.

Auzubildene, die Überstunden machen, müssen dies nicht einfach hinnehmen. Ihnen steht für die mehr geleistete Arbeit ein Ausgleich zu. Minderjährige dürfen nicht mehr als acht Stunden am Tag arbeiten.

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