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Nicht nur der Hund, sondern die ganze Wohnumgebung muss behandelt werden

Flohbefall Nicht nur der Hund, sondern die ganze Wohnumgebung muss behandelt werden

Fast jeder Hund leidet im Laufe seines Lebens mal unter einem Flohbefall. Da Flöhe Krankheiten und andere Parasiten übertragen können, ist eine effektive Behandlung besonders wichtig. Dabei muss auch das gesamte Wohnumfeld beachtet werden.

Einer der größten Flöhe, die je auf einem Hund gefunden wurden, ist ein 5,4 Millimeter großer Maulwurffloh.

Quelle: dpa

Leipzig. Flöhe vermehren sich rasant und leben zum Großteil nicht auf dem Hund, sondern auch in Teppichen, Hundebetten, den Autopolstern und anderen Textilien. Sie sind etwa drei Millimeter groß und auch mit bloßem Auge zu erkennen. Die meisten Hunde kratzen sich intensiv bei einem Flohbefall, was sogar zu Entzündungen der Haut führen kann. Doch nicht jeder Hund, der Flöhe hat, zeigt Juckreiz, was dazu führen kann, dass ein Flohbefall zunächst nicht erkannt wird und sich die Flöhe ausbreiten können.

Besteht der Verdacht auf Flohbefall, sollten die Hundehalter ihren Tierarzt aufsuchen und sich zu der entsprechenden Behandlung beraten lassen. Denn gerade für Welpen und trächtige Hündinnen sind einige Präparate nicht geeignet. Bei erwachsenen Hunden werden die Flöhe in der Regel mit den genannten Spot-on-Präparaten, oralen Medikamenten oder Flohhalsbändern bekämpft. Bei jedem Befall muss auch die gesamte Wohnumgebung des Hundes mitbehandelt werden, da die Flöhe sonst immer wieder auf den Hund übergehen. Dabei müssen Hundehalter darauf achten, jeden Raum und alle Textilien zu behandeln, mit denen der Hund Kontakt hatte. Das trifft auch auf das Auto, Teppiche und Polster zu. So werden erwachsene Flöhe, aber auch Floheier effektiv bekämpft.

Leben noch andere Tiere im Haushalt, sollten diese ebenfalls behandelt werden, wobei mit dem Tierarzt abgesprochen werden muss, welche Mittel geeignet sind. Denn gerade für Katzen können Flohmittel, die für Hunde vorgesehen sind, schädlich sein.

Da Flöhe andere Parasiten, wie den Bandwurm, übertragen können, sollten Hunde nach ihrer Behandlung eine Wurmkur erhalten.

Das wichtigste Mittel gegen einen Flohbefall sollte eine regelmäßige und effektive Prophylaxe sein. Vorsicht geboten ist bei Hausmitteln gegen Flöhe und andere Parasiten, da sie teilweise eine toxische Wirkung für den Hund haben können, eine Wirksamkeit gegen die Parasiten jedoch nicht nachgewiesen werden konnte.

*Stefanie Schmidt ist Tierärztin beim Leipziger Hundefutterhersteller Futalis

Von Stefanie Schmidt

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