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Warm up und cool down - auch für Hunde ist das wichtig

Tipps rund um den Hund Warm up und cool down - auch für Hunde ist das wichtig

Nicht nur Sportler sollten sich vor einem Training aufwärmen. Gerade bei kalten Temperaturen gilt: Hunde, die sich vor dem Training aufgewärmt haben, beugen Verletzungen vor. Dabei sollte das Aufwärmtraining in drei Phasen erfolgen.

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Hunde, die Dogfrisbee, Agility oder andere Hundesportarten betreiben, sollten sich vor dem Training aufwärmen können. Genau wie beim Menschen wird durch gezieltes Aufwärmen das Verletzungsrisiko verringert, das Herz-Kreislaufsystem und die Durchblutung aktiviert sowie die Elastizität von Bänder und Sehnen erhöht. Bei untrainierten und älteren Hunden ist das Aufwärmen umso wichtiger. Zudem sollte die Außentemperatur nicht unterschätzt werden. „Je kälter es draußen ist, desto länger sollte das Aufwärmtraining sein. Dieses besteht idealerweise aus drei Phasen und dauert ca. 20 bis höchstens 25 Minuten", weiß Tierärztin Stefanie Schmidt von futalis.

In der ersten Phase, dem allgemeinen Aufwärmen, wird der Hund an der Leine in den Geschwindigkeiten Schritt und Trab im Wechsel geführt. Ziel ist es, den Stoffwechsel des Hundes anzuregen und seine Körpertemperatur zu erhöhen. Dabei werden zunächst die großen Muskelgruppen aufgewärmt. Dabei kann der Hund, nach dem Einlaufen, verschiedene Bewegungen ausführen, die er auch im Alltag vollzieht, z. B. sich hinsetzen und hinlegen. Nach dem allgemeinen Aufwärmen folgen Dehnungsübungen. Ziel der zweiten Phase ist es, die Bänder, Sehnen und Muskeln auf die physische Belastung vorzubereiten. Verschiedene Tricks, die dem Hund beigebracht werden können, helfen dabei. Dazu gehören Übungen wie „Fünf geben", sich verbeugen oder in einer Acht durch die Beine des Besitzers laufen. Die dritte und letzte Phase nennt sich „Spezifisches Aufwärmen". Hier sollen die Muskeln aufgewärmt und die Bänder gedehnt werden, die in der Hundesportart belastet werden. Da der Hund zum Beispiel beim Agility über Hürden springen muss, sollte er beim Aufwärmtraining bereits einige Sprünge in verschiedenen Höhen absolvieren. Da das Aufwärmen den Hund lediglich auf die folgende Beanspruchung vorbereiten soll, ist es wichtig, den Hund bei den Übungen nicht auszupowern.

Tierärztin Stefanie Schmidt sagt: „Nach dem Aufwärmen ist es ratsam, keine längeren Pausen bis zum Training entstehen zu lassen. Andernfalls kann der Hund durch einige kurze Sprints erneut aufgewärmt werden." Doch auch nach dem Training ist es sinnvoll, den Hund für ca. 3 bis 10 Minuten zu bewegen. Ziel des „Cool down" ist die Lockerung der Muskulatur und die Beruhigung des Herz-Kreislaufsystems. Dafür kann der Hund zunächst im Trab und dann im Schritt an der Leine geführt werden, bis sich dessen Atmung normalisiert.

Stefanie Schmidt, Tierärztin

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