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Altenburg 0:3 in Babelsberg: Beim ZFC Meuselwitz ist die Luft raus
Region Altenburg 0:3 in Babelsberg: Beim ZFC Meuselwitz ist die Luft raus
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11:56 19.05.2015
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Vor 1631 Zuschauern im Karl-Liebknecht-Stadion gerieten die Schützlinge von Trainer Dietmar Demuth beizeiten in Rückstand.

Schon in der neunten Minute klingelte es im Kasten von Andreas Naumann: Eine Eingabe von Lovro Sindik erreichte Rafael Makangu, der völlig freistehend aus vier Metern ins Tor traf. Dann kam auch noch in der 14. Minute eine weitere Schrecksekunde für den ZFC hinzu. Carsten Sträßer verletzte sich bei einem Vorstoß, als er im gegnerischen Strafraum hängenblieb und ausgewechselt werden musste.

Immer wieder rannten sich die Meuselwitzer, deren Beine noch vom erfolglosen 120-Minuten-Krimi am Mittwoch schwer waren, im Babelsberger Mittelfeld fest. Anders auf der Gegenseite. Denn dort kurbelte vor allem Enes Uzun das Spiel an und suchte Makangu in der Offensive der Potsdamer. In der 44. Minute hatte eben jener seinen Doppelpack komplett. Eine Eingabe von der linken Seite durch Ugurtan Cepni erreichte Makangu erneut, und der drückte den Ball zum 2:0 über die Linie. Bis dahin hatten die Gäste einzig eine richtig klare Gelegenheit. In der 42. Minute spielte Kapitän Manuel Starke von der Grundlinie zu Robert Böhme. Doch Abwehrmann Laurin von Piechowski köpfte den Ball vor dem Thüringer wieder raus.

In der zweiten Halbzeit legten die Gäste dann durchaus die berühmte Schippe drauf - zumindest zeitweise. So versuchten sich Michael Rudolph oder Raik Hildebrandt in der Offensive, ohne aber große Gefahr für Babelsbergs Keeper Marvin Gladrow auszustrahlen. Auf der Gegenseite deutete sich hingegen schon in der 70. Minute die Entscheidung an. Da konnte ZFC-Keeper Naumann zwar einen Schuss aus 16 Metern von Maximilian Zimmer noch klären. Aber elf Minuten später machte es der Babelsberger besser. Er bekam den Ball und schoss aus zehn Metern unter dem ZFC-Schlussmann zum 3:0-Endstand für Babelsberg ein.

Viel passierte danach nicht mehr. Die auf keinem guten Niveau stehende Partie trudelte bis zum Schlusspfiff von Schiedsrichter Lars Albert aus Muldenhammer nur noch aus. ZFC-Trainer Dietmar Demuth atmete erst einmal durch: "Für uns war das Pokalfinale das Highlight und steckte uns noch in den Beinen. Den heutigen Gegner haben wir förmlich zum Sieg eingeladen. Aber trotzdem darf man den nicht einfach so wegschenken. Jetzt bin ich froh, dass diese Saison fast zu Ende ist."

Kollege Cem Efe freute sich über die wiedergefundene Erfolgsspur nach 13 sieglosen Spielen: "Wir haben endlich mal wieder ein gutes Ergebnis abgeliefert und die ersten beiden Tore gut herausgespielt. Danach allerdings bin ich mit der Leistung nicht zufrieden."

ZFC: Naumann, Kotowski, Pägelow, F. Müller, Gröschke, Luck (46. Pitschel) - Rudolph, Sträßer (14. Hildebrandt), Böhme, Starke, Albert (70. Weiske).

Jörg Wolf

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