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13. Autofrühling bot auf dem Altenburger Markt erneut eine Vielfalt neuer Modelle

Branchenschau 13. Autofrühling bot auf dem Altenburger Markt erneut eine Vielfalt neuer Modelle

Zum 13. Mal lockte der Autofrühling am Sonntagnachmittag in Altenburgs gute Stube auf den Markt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Besucher am Nachmittag alle vier Jahreszeiten durchlebten, hielt das Wetter in diesem Jahr zum Glück – und die Sonne streckte sogar ab und an mal ihre Fühler aus.

„Laufsteg“ Markt: Zahlreiche Händler präsentierten beim 13. Autofrühling in Altenburg ihre Modelle einem breiten Publikum.

Quelle: Mario Jahn

Altenburg. Zum 13. Mal lockte der Autofrühling am Sonntagnachmittag in Altenburgs gute Stube auf den Markt. Im Gegensatz zum vergangenen Jahr, als die Besucher am Nachmittag alle vier Jahreszeiten durchlebten, hielt das Wetter in diesem Jahr zum Glück – und die Sonne streckte sogar ab und an mal ihre Fühler aus. Die Besucher konnten bei angenehmen Temperaturen die Neuheiten der Autowelt erkunden.

Der gesamte Markt erstrahlte von 12 bis 17 Uhr in Lack und Chrom. Die Karosserien reihten sich über den kompletten Platz und warteten darauf, bestaunt und begutachtet zu werden. Viele Blicke zog das WM Autohaus GmbH auf sich. Denn wie Geschäftsführer Wolfram Mäder erklärt, ist die am häufigst gestellte Frage, was den SsangYong sei. „SsangYong ist die älteste koreanische Automarke, die hauptsächlich SUV und Geländewagen produziert und ein top Preis-Leistungs-Verhältnis hat“, so der Geschäftsführer, der nicht nur mit dieser relativ unbekannten Marke die Interessenten zu sich zog, sondern auch mit einem Buggy für einen Hingucker sorgte. „Wir haben seit zwei Wochen einen Händlervertrag mit Quadix und bieten nun auch diese Buggys an, die heute wirklich auch als Blickfang fungieren.

Doch die Besucher testeten nicht nur am Stand vom WM Autohaus die Fahrzeuge auf Herz und Nieren, sondern auch bei den restlichen Händlern. Da wurde der Kofferraum vermessen, die Motorisierung unter die Lupe genommen und natürlich auch das Sitzvergnügen auf Leder oder Stoff ausprobiert. Der 16-jährige Sasha Grden nimmt mit Begeisterung die präsentierten Fahrzeuge wahr. „Ich steh auf Autos und der Mustang ist echt geil, aber auch der AMG von Mercedes ist eine Wucht“, erzählt der Altenburger dem es vor allem extravagante Modelle angetan haben. Er selbst wird mit Bestehen seines Führerschein den Ford Mondeo von Papa bekommen und – wenn das Geld reicht – diesen auch etwa aufpimpen, verriet er.

Ein ebenfalls recht ausgefallenes Stück war der Mercedes Marco Polo, ein Reisemobil, das komfortables Fahren mit gleichzeitigem Übernachten vereint. Der Chemnitzer Günther Lehmann achtete vor allem auf praktische Details. „Mein nächstes Auto soll ein Skoda Rapid werden“, verriet er und erklärte, das ein Elektroauto für ihn noch nicht in Frage käme. „Ich fahre im Jahr knapp 20 000 Kilometer, also auch viele lange Strecken am Stück, da macht sich solch ein Elektroauto mit einer geringen Reichweite von weniger als 200 Kilometern nicht besonders praktikabel. Jedoch für die Stadt ist solch ein Auto sicher eine brauchbare Alternative und umweltschonend.“

Diemal gab es auch ein eigens errichtetes Carport zu sehen, an dem eine Photovoltaikanlage montiert wurde. Hier konnten sich die Besucher über diese Technik informieren und gleichzeitig gleich an einem Elektroauto demonstrieren lassen. „Die Besucher zeigen großes Interesse an unseren Fahrzeugen“, freut ich Verkaufsberater Roger Höfer von der Cloppenburg GmbH und erzählt, dass sich der Autofrühling immer lohnt, denn nach dieser Veranstaltung finden viele Interessenten den Weg ins Autohaus. „Bei der älteren Generation sind vor allem die kleineren und etwas höheren Modelle gefragt“, so der Autokenner, der aber auch erklärt, das die Kofferraumgröße bei vielen Leuten eine große Rolle spielt.

Am Rande der Schau-Meile fand ein Vorführung zum Thema Autopflege statt, und der Motorsportclub Schmölln im ADAC präsentierte sich. Natürlich standen die Autos an diesem Tag im Vordergrund, jedoch fehlte es etwas an einem Rahmenprogramm, fanden einige Besucher. Das könne vielleicht im kommenden Jahr ergänzen werden.

Von Nicole Rathge-Scholz

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