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Altenburg 15 Konzerte an elf Tagen - mit über 350 Künstlern
Region Altenburg 15 Konzerte an elf Tagen - mit über 350 Künstlern
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21:13 05.07.2013
Die Vorstandsmitglieder des Fördervereins Klaus-Jürgen Kamprad, Thomas Wagner, Angela Kiesewetter-Lorenz und Rolf Olischer (v.l.) mit den Programmheften und dem Plakat zum Musikfestival. Quelle: Jens Paul Taubert

Doch die Veranstalter verstehen selbiges nicht als Lückenfüller im kulturellen Sommerloch, sondern als einen der Höhepunkte eines jeden Jahres. Und so erwartet die Besucher vom 8. bis 18. August erneut ein hochkarätiges Programm. Für die Top-Konzerte sind schon jetzt die Karten knapp.

Ob am Ende wieder viele Konzerte ausverkauft sein werden, vielleicht sogar ein neuer Besucherrekord erreicht wird, lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt natürlich nicht sagen. Einen neuen Teilnehmerrekord kann der Förderverein, der seit vielen Jahren für das Altenburger Musikfestival den Hut aufhat, aber bereits vermelden. Über 350 Künstler werden im August im Altenburger Land erwartet, sagt Rolf Olischer. Für das Vorstandsmitglied, bei dem erneut die technisch-organisatorischen Fäden zusammenlaufen, eine Herausforderung. Allein beim offiziellen Eröffnungskonzert am 9. August werden im Agnesgarten mit dem National Youth Orchestra aus Wales 120 Musiker auf der Bühne stehen. "Die muss dafür extra erweitert und noch dazu in der Nacht wieder in den alten Zustand versetzt werden", erzählt Olischer. Denn tags darauf zum OVZ-Pressefest wollen genau dort die Gäste das Tanzbein schwingen.

Los geht es am Donnerstag, dem 8. August, wieder mit einem sogenannten Warm-up. Vor einigen Jahren vom Altenburger Jazzklub initiiert, hat der Förderverein nach dessen Ausstieg trotzdem an diesem "Ritual" festgehalten. Erwartet wird zum Auftakt die Bigband der Musikschule Leipzig. "Wir haben in diesem Jahr überhaupt sehr viele Musikschüler, die ihr Können unter Beweis stellen wollen. Neben Leipzig kommen sie aus England und Japan", so Olischer. Die Veranstalter hoffen deshalb auf ein verstärktes Publikumsinteresse von jungen Leuten, besonders aus den Musikschulen der Region.

Insgesamt wird erneut ein vielfältiges Programm geboten, das vom großen Festkonzert über die kleine Form mit Kammerkonzerten und Solo-Auftritten bis hin zu den traditionellen Operetten- und Operngalas reicht. Bei den letztgenannten werden die Karten bereits knapp.

Neben "Wiederholungstätern" gibt es wieder neue Künstler zu erleben, neben gesetzten Veranstaltungsorten auch neue. In diesem Jahr sind es die Bockwind-Mühle Lumpzig, wo am 17. August das Titanic-Orchester Ufa-Klassiker der 20er- und 30er-Jahre bietet, und das wiedereröffnete Altenburger Teehaus. Hier erwartet die Gäste am 14. August ein Kammerkonzert mit Evgeny Beleninov und - in Abänderung des Programms - Olga Pak. Eine junge Violonistin, die schon mit Orlando Villazon und Nigel Kennedy aufgetreten ist.

Auch die Jubiläumskomponisten des Jahres 2013 sind vertreten. Zu hören ist Musik von Wagner, Verdi und Krebs. Bei letzterem freut sich Vorstands-Mitglied Klaus-Jürgen Kamprad auf das Festkonzert am 16. August mit der Merseburger Hofmusik im Festsaal des Schlosses. "An diesem Tag werden wir auch erstmals das in der Ponitzer Kirche eingespielte gesamte Kantatenwerk von Johann Ludwig Krebs präsentieren. Ich verspreche: Die Vier-CD-Box wird richtig klasse", so der bekannte Altenburger Musikverleger.

Wer noch mehr über das Altenburger Musikfestival wissen möchte: An diesem Wochenende sollen alle Haushalte im Altenburger Land das Programm in ihrem Briefkasten finden. 55 000 Stück sind aufgelegt worden. "Dann kann sich jeder davon überzeugen, dass wir ein tolles Programm bieten. Und das zu bezahlbaren Preisen", so der Vereinsvorsitzende Thomas Wagner. Der ehemalige Altenburger Sparkassen-Chef hält trotz beruflicher Veränderung dem Festival weiter die Treue.

Ellen Paul

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