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Altenburg 16.000 Haushalte in und um Altenburg bekommen schnelles Internet
Region Altenburg 16.000 Haushalte in und um Altenburg bekommen schnelles Internet
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09:37 04.03.2016
Marcel Albert und Rainer Frank von der Telekom sowie OB Michael Wolf (v.l.) zeigen das alte Kupfer- und das neue Glasfaserkabel.  Quelle: Ronny Seifarth
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Altenburg

 Nach Meuselwitz kann sich nun auch Altenburg alsbald über ein schnelles Internet freuen: Die Telekom hat die Skatstadt sowie einige Umlandgemeinden in ihr Ausbauprogramm 2016 aufgenommen. Darüber informierten am Donnerstag die für die Region Ost zuständigen Mitarbeiter Rainer Frank und Marcel Albert die Presse. Im Vorwahlbereich 03447 sollen rund 16 000 Haushalte – 11 000 davon direkt in Altenburg – mit VDSL-Anschlüssen ausgestattet werden. Diese werden beim Herunterladen eine Geschwindigkeit von bis zu 100 Megabit pro Sekunde (MBit/s) erzielen und beim Heraufladen bis zu 40 MBit/s. Eine entsprechende Vereinbarung wurde dazu zwischen den beiden Telekom-Vertretern und Oberbürgermeister Michael Wolf (SPD) unterzeichnet.

Um die Bürger besser versorgen zu können, plant die Telekom, fast 30 Kilometer Glasfaserleitungen neu zu verlegen und rund 70 Schaltverteiler aufzubauen oder vorhandene zu erweitern. Die Kosten für den Ausbau trägt die Telekom. Das neue Netz werde so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich sind, hieß es. Von dem Ausbau werden große Teile der Stadt Altenburg profitieren. Darüber hinaus ist es das Ziel, Ortsteile und Ortschaften wie Poschwitz, Zschernitzsch, Zetzscha sowie außerhalb von Altenburg die Ortsteile Mockern, Kotteritz, Kraschwitz, Niederleupten, Oberleupten und Wilchwitz der Gemeinde Nobitz, die Ortsteile Bocka, Pöppschen und Remsa der Gemeinde Windischleuba, der Ortsteil Pöschwitz der Gemeinde Gerstenberg und der Ortsteil Lehma der Gemeinde Treben auszustatten.

Die Bauarbeiten starten voraussichtlich in der ersten Jahreshälfte und werden drei bis vier Monate dauern. Die Anschlüsse mit den neuen Geschwindigkeiten werden im vierten Quartal für die Kunden bereitstehen, erklärte Rainer Frank. „Wie das Ausbaugebiet endgültig aussieht, entscheidet sich aber erst während der Feinplanungen.“ Bis dahin müssen sich die Bürger gedulden, ob sie konkret von der neuen Technik profitieren werden. Fest stehe bis jetzt allerdings, dass alle, die bereits über die alten Kupferkabel schon 50 MBit/s erreichen, keine neue Glasfasertechnik erhalten werden, erklärte Frank auf Nachfrage.

Von Ellen Paul

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